Sinnbildung in der Moderne: Selbstverortung der Theologie am Beispiel von Ernst Troeltsch, Paul Tillich, Wolfhart Pannenberg und Eilert Herms

Cover
Theologischer Verlag Zürich, 01.05.2018 - 344 Seiten
Nicht nur die Aufklärung war eine mentalitätsgeschichtliche Zäsur. Eine weitere hat die Theologie gezwungen, ihr Denken umzuformen: der Historismus und der Kapitalismus. Spätestens ab Mitte des 19. Jahrhunderts setzen sich diese beiden einflussreichen Paradigmen in Europa durch und prägen das Abendland bis heute nachhaltig. Gerade den Sinnbegriff, den Geschichtsoptimismus und die Sozialethik christlicher Theologie stellen Historismus und Kapitalismus infrage. Diese These wird exemplarisch an Positionen einflussreicher protestantischer Theologen des 20. Jahrhunderts entwickelt: Troeltsch, Tillich, Pannenberg und Herms – sie alle versuchen in ihren Werken, den angezweifelten Sinn zurückzugewinnen.
 

Was andere dazu sagen - Rezension schreiben

Es wurden keine Rezensionen gefunden.

Inhalt

Vorwort
9
1 Einleitung
11
2 Die Ersetzung der Geschichtsphilosophie durch moderne Geschichtstheorien im 19 Jahrhundert am Beispiel Wilhelm Diltheys
33
3 Die Rationalisierung individuellen und sozialen Verhaltens am Beispiel von Max Webers Theorie der Moderne
53
4 Ernst Troeltschs Überwindung der historistischen Sinnkrise durch Geschichtsphilosophie
73
5 Sinn und Sein Paul Tillichs geschichtlich kodierte Sinntheorie und ihre praktischen Implikationen
127
6 Eschatologische Geschichtsdeutung und der Aufbau von Sinn bei Wolfhart Pannenberg
177
7 Sinn und Handlungsfreiheit Der moderne Systemfunktionalismus und seine ethische Überformung bei Eilert Herms
227
Die Bedeutung der Moderne für den Aufbau und die Entfaltung Systematischer Theologie
301
Literatur
317
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2018)

Alexander Heit, Dr. theol., Jahrgang 1969, ist Oberassistent fur Systematische Theologie/Ethik an der Universitat Basel.

Bibliografische Informationen