Vergleichendes Wörterbuch der gotischen Sprache, Bände 1-2

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J. Baer, 1851 - 1312 Seiten
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Seite vii - ... Lexikons zeigt sich an verschiedenen Stellen immer wieder, dass Diefenbach die »finnischen Sprachen» für verwandt mit den indogermanischen hält. Im »Rechenschaftsbericht» zum ersten Band des Wörterbuchs schreibt er (S. VII— VIII): »Das nächste Recht der Vergleichung [der gotischen Wörter] nach den deutschen Sprachen haben zwar im Allgemeinen die bereits als nächste Urverwandten, als indogermanische Sprachen erwiesenen; und unter diesen stelle ich in den meisten Fällen die occidentalischen...
Seite vii - ... mit engerer Beschränkung auf das Nöthige, zu thun. -- Wie überhaupt, so hier besonders, habe ich auch die sicher entlehnten Wörter angeführt, weil ihre Quantität und Qualität, sowie der Grad ihrer Einverleibung in das Lautsystem und den ganzen Organismus der entleihenden Sprache von grosser Wichtigkeit für die Beurtheilung aller Berührungen der Sprachen untereinander sind. Da die Berührungen der finnischen Sprachen mit den indogermanischen noch so wenig untersucht sind, so habe ich...
Seite v - Selbstzwecke verfolgt. Sie bestehn in der Durchforschung aller mir zugänglichen Sprachen, welche durch Verwandtschaft oder Mischung in irgend einer Beziehung zu der gothischen stehn oder zu stehn scheinen.
Seite x - Die mit diesem, zufilllig zuerst von mir bearbeiteten, Buchstaben beginnenden Wbrter wollte ich nach ihrer wechselseitigen Verwandtschaft, nicht nach der Folge ihrer ferneren Anfangsbuchstaben, an einander reihen; und bemerkte die durch jenen organischen Vortheil nicht...
Seite vii - ... entlehnten Wörter angeführt, weil ihre Quantität und Qualität, sowie der Grad ihrer Einverleibung in das Lautsystem und den ganzen Organismus der entleihenden Sprache von grosser Wichtigkeit für die Beurtheilung aller Berührungen der Sprachen untereinander sind. Da die Berührungen der finnischen Sprachen mit den indogermanischen noch so wenig untersucht sind, so habe ich auch die gewiss oder fast gewiss nur zufälligen Anklänge hier noch in grösserer Zahl, als bei den übrigen Sprachen,...
Seite v - Die nächste Aufgabe dieser Arbeit ist die Durchforschung der gothischen Sprache von ihrer lexikalischen Seite, so weit sich diese von der grammatischen sondern läßt. Die weiteren Aufgaben sind zwar dieser nächsten untergeordnet, werden aber, nach einem unerläßlichen Grundsätze aller gewissenhaften Forschung, zugleich als Selbstzwecke verfolgt.
Seite vii - Mittel reichen, suche ich sie hier zum ersten Male in einiger Vollständigkeit zur Vergleichung zu ziehen und gedenke diess für die Folge noch eifriger und hoffentlich mit sichererer Hand, zugleich aber mit engerer Beschränkung auf das Nöthige, zu thun. -- Wie überhaupt, so hier besonders, habe ich auch die sicher entlehnten Wörter angeführt, weil ihre Quantität und Qualität, sowie der Grad ihrer Einverleibung in das Lautsystem und den ganzen Organismus der entleihenden Sprache von grosser...
Seite vi - Darstellung der sehr mannigfachen Verwandtschaftsgrade nach den einzelnen VOlkern und Sprachen, sowie der wichtigsten Ergebnisse fur exoterischen und esoterischen Lautwandel in den verschiedenen Sprachen, erst nach dem...
Seite x - Unbequemlichkeit fiir den Leser jedoch zum Theile durch das streng alphabetisch geordnete Register gehoben werden wird. Die mit diesem, zufallig zuerst von mir bearbeiteten, Buchstaben beginnenden...
Seite vi - Gefahr hin, daB er vielfach irren und sein eupnica widerrufen miiBe. DieB gilt fiir die Vergleichung einzelner WOrter, wie ganzer Sprachen. Da das Buch in seinem ferneren Verlaufe noch vielen Stoff zur Vergleichung und neue Kennzeichen der Verwandtschaftsverhaltnisse...

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