Handbuch der Kunstgeschichte, 3e, umgearb. Aufl

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1858
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Beliebte Passagen

Seite 8 - HG Knight, saracenic and norman remains in Sicily. — Hittorf et Zanth, architecture moderne de la Sicile. — Merimee, notes d'un voyage en Corse. — Cordero, dell' italiana architettura durante la dominazione longobarda. — FH von der Hagen. Briefe in die Heimat. — Burckhardt, der Cicerone.
Seite 6 - die Baukunst des 5. bis 16. Jahrhunderts und die davon abhängigen Künste.) — Verdier, architecture civile et domestique au moyen äge. — Chapuy, moy. äge monumental; moy. äge pittoresque.
Seite 745 - II. und seiner Gemahlin Kunigunde, im Dome von Bamberg; auf dem Deckel des Monuments sieht man die Gestalten beider Heiligen, in ruhiger Lage, durch den Adel der Auffassung, wie durch die Bestimmtheit der Ausführung auf gleiche Weise ausgezeichnet; an den Seiten Scenen aus ihrer Legende. Von demselben Bildhauer rühren, im Dome von Würzburg, die meisterhaft und grandios behandelten
Seite 619 - verstehen, noch zu erreichen vermocht hat. • Ganz besonders die Ausschmückung von Binnenräumen gelang diesem Styl oft in einer Weise, welche Staunen erregt. Mit den klassischen Grundformen, welche bei all' ihrer barocken Umgestaltung doch diesen Styl vor dem Versinken in das Sinnlose und Wüste schützten, combinirt sich hier eine Verzierung von willkürlichem Laubwerk, Muscheln, Cartouchen, Frucht- und Blumenschnüren, kleinen figürlichen Sinnbildern usw, welche mit vollkommener
Seite 75 - die Reste des vor 1086 gegründeten Klosters Monte.-Aragon; die Kirche von Loarre; die Kathedrale von Calohorra; -- in Navarra das Kloster S. Miguel in Excelsis;— in Katalonien die Klosterkirche von Ripoll; S. Pablo del Campo zu Barcelona; St. Lorenzo in Brida, S. Daniel in Gerona. - Im nördlichen Kastilien die Kirche von Cervatos bei Palencia, mit Säulen und roh kolossalen
Seite 838 - der den Adel und die Keuschheit der griechischen Meisterwerke in sich aufzunehmen und mit ebenso reichem Geiste, wie mit tiefem und innigem Gefühle zu durchaus neuen und eigenthümlichen Schöpfungen zu beleben vermochte. — In der Malerei .fand der antikisirende Styl zunächst seinen glänzendsten Vertreter bei dem Franzosen
Seite 611 - mit spielender Leichtigkeit etwas Neues, was durch innere Vitalität und Lebenslust selbst da hinreisst, wo es nahe an das Barocke und Sinnlose streift. Die grosse Zier- und Prachtlust dieses Styles hat ihm an Ort und Stelle den bezeichnenden Namen Plateresco, dh Goldschmiedestyl, verschafft. Der Zustand Spaniens unter Ximenes und Karl V. kann ohne diese Bauten nicht vollkommen gewürdigt werden.
Seite 603 - die bedeutende Behandlung, des Raumes, die perspectivisch-malerische Wirkung mit Hülfe einer oft sehr glücklichen Beleuchtung, endlich die mächtige, technisch-solide Ausführung. In der Dekoration zeigen sich neben entsprechender Ausartung ebenfalls entsprechende Lichtseiten; das Willkürliche wird wenigstens energisch und sicher gehandhabt.
Seite 482 - mit dieser grössern individuellen Freiheit erwächst beim Volk eine vergleichende Betrachtung und Beurtheilung, welche mit Hülfe der schon sehr häufig an den Werken selbst angebrachten Namensunterschriften und Jahrzahlen allmählig zu einer Art von Künstlergeschichte und Kunstgeschichte erwächst, dergleichen im
Seite 482 - Leistung des subjectiven Genius betrachtet, als wesentlich unabhängig von dem Kirchenbau, welchem es angehört; es unterliegt auch bei Weitem nicht einer so strengen, so unerbittlich gegebenen Einrahmung und Aufstellung wie das Kunstwerk der nordischen Kathedralen. In nothwendiger

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