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Quellen. XXI

Schmellers gl. a. 641-691.), Trier (Hoffmanns Ahd. Glossen, Graff) Wien (Diut. l. c.; Graffs Diut. 1. c., Sprachsch. 2. Hs.; 1. XI vollständig in Hoffmanns Sumerlaten, wo 21-4 Kräuternamen aus der selben Wiener Hs. 39"). Ich verglich noch das Zubehör in Symb. D. (s. u.) und Bl. d. i. St. Blasien, in Gerbert Iter alem. Anh. S. 15-108; Schmellers gl. i. 35-47. gl. o. 10-166.; Hs. von St. Florian (nr. 100 m. alten Glossars); den Auszug der Straßburger Hs. in Wackernagels Lesebuch IV. 177-182 hatte ich nicht zur Hand. Weitere Beziehungen von H. S. wurden o. bei 40. erwähnt; sie kommen oft bei dem Mainz. Hss., namentlich 11. und 19, wor, mitunter auch bei 76.

Hb. s. Cock.

Ho. Holtzmanns Ahd. Glossare in Pf. Germ. XI 1.

K. V. Voc. rerum ex officina J. Keller in Augusta a. 1468. kl. fol. (scheint J. Grimm unbekannt geblieben zu sein). Won den mir bekannten hs. Vocc. rerum sehr abweichend, nähert er sich bißweilen dem von Brack (nrr. 31. 64.), häufiger den Vocc. 22. 40. 74. 75. 93. Seine lat. Erklärungen sind sehr lehrreich und selbst seine, durch den Druck fixiertem, Fehler merkwürdig. Die Redaction Z. V. s. u.

Lor. s. Cock.

Marb. Gl. s. Erf. Gl.

Meg. Konrad v. Megenberg, Buch der Natur, her. von Pfeiffer 1861. Vgl. 28. 42. Naturb. K. v. M. hat viele schon vor ihm geläufige hd. Benennungen, und unter den biß jetzt anderswo nicht vorgefundenen viele von ihm selbst nach Bedeutung und Missdeutung griechischer und lateinischer gebildete. Pfeiffers Glossar ist sehr sorgsam gearbeitet, enthält sich aber fast aller Vergleichung und kritischen Erklärung. -.

0e. V. Indroductio quedam utilissima s. Vocabularius IV linguarum Latine Italice, Gallice et Alamanice etc. Augspurg, getruckt durch Erhart δglin 1516. Die gleich seltene 1. Ausgabe dieses (ersten?) polyglotten W. rerum erschien zu Rom bei J. Mazochi 1510.

0. san. Ortus sanitatis (Herbarius von de Cuba), nach der 1. hd. Ausgabe Mencz 1485; bißw. nach der mir leider nicht unmittelbar zugänglichen niedersächsischen.

Or. Eur. Meine Origines Europaeae 1861.

P. V. Petters Auszug (in Frommanns D. Mundarten IV 289 ff.) aus einem hs. Voc. ex quo a. 1432 in der Bibliothek des Prager Museums nr. 355. Sein halbwokalisches Zeichen zwischen Konsonantem gebe ich, seiner wahrscheinlichen Aussprache gemäß, durch ö. Verwandt sind unsere nrr. 8** 9. 33. 4. V. a. 1420. P. V. e. q. bezeichnet einen von Petters bißweilen zugezogenen V. ex quo s. l. et a.

Pf. Grm. Pfeiffers Germania.

Rawl. s. Cock.

XXII Quellen.

Sedul. Sedulii Carmen paschale, Hs. des 12. Jh. (Pommersfeld. Bbl. Perg. 4°. nr. 267 1) in Haupts. Z. V 209 ff.

Symb. Suhm- Nyerups Symbolae, die ich revidierte und nach Bedürfnisse ausschrieb. Fάr sie sind Holtzmanns Bemerkungen über die alten Glossare in Pf. Germ. I. VIII. nachzusehen. Die Abtheilungen entsprechen Schmellers Glossennummern wie folgt: A. gl. i. 145-173. B. G. gl. a. 62-166. D. gl. o. 288-367. D. App. gl. i. 175-181. E. (ags. vgl. Haupt V 194; nach Holtzmann aus dem Leidener Cod. Voss. Lat. 69) gl. i. 183-196. F. gl. i. 199-201. H. gl. i. 202-8. (I. bei Graff Spr. I S. XLV. 1147.). M. gl. o. 368-371. (auch Sumerlaten).

Str. W. Woc. des 15. Jh., Papierhs. der Straßburger Stadtbibliothek C. 107., bei Haupt V 413 ff.; verwandt mit 8. 9.

V. a. 1410. Voc. von Konrad won Tanne in der Pommersfelder Bibliothek, her. in Manuale vocabb. exot. industria Academiae Wirceburgensis 1736, nach Haupt V 372.

V. a. 1420. her. von Schröer. Presburg 1859. (scheint im Buchhandel verschwunden; ich fand es erst kürzlich durch einen glücklichen Zufall und benutzte es unmittelbar vor Beginne des Druckes). Es berührt sich näher mit den schlesischen Vocc. vrat. 8°? 9., mit 5. 65. 75. und den Gemmem. Mehrere lat. Glossen theilt es nur mit den mlt. Wörterbüchern (Br., Gl. m.), die sonst in den lateinisch-deutschen nicht vorkommen.

V. e. q. D. und V. e. q. Flach (selten citiert) bedeuten zwei Vocc. ex quo 4°., ersterer sehr schön (von Zeninger?) gedruckt s. l. et a., der andere zu Straßburg a. 1490 von Martim Flach herausgegeben. V. St. G. Vocabularien zu St. Gallen, nach den Excerpten in Toblers Appenzell. Sprachsatz. V. tril. Vocabularium trilingue etc., latein, bömisch und teutsches Wörterbáchlein, zum Nutz der Studierenden Jugend eingerichtet. Pragae, Typis W. Wickhart 1723. Ein Woc. rerum, der trotz der späten Zeit in unsern Bereich gehört. V. vrat. Breslauer hs. Vocabularien, nach Hoffmanns Excerpten, mit 8. 9. nahe verwandt. Zu ihnen gehört auch das von Conrad de Hinrichowe (in uns. nr. 155.). Virg. Virgilius, Berliner Hs. Lat. 4". nr. 215. aus dem 11. Jh., nach Haupt V 208 ff. Wirzb. Hs., W. in Graffs Spr., abgedruckt in Eckhard Comm. R. Franc. Or. II. Z. V. (Zainers V.). kl. fol. Eine fast durchaus mit K. V. (s. o.) identischer W. rerum, dessen Typen von Zainer in Augsburg herzurühren scheinen.

Quellen. XXIII

Einige Nachträge mögen hier noch ihre Stelle finden. Agon strift, hinzug, schar Mone Anz. V. 236. vgl. BM. II 2 S. 690. Cacabus storze V. vrat. vgl. BM. l. c. 646. Condicionarios zinsara Salzb. Gll. ed. Walz. in Pf. Germ. XI 5. Contus storle contari storlen V. vrat. Cuneus strúczel 3. strotzel ader wecke V. vrat. vgl. BM. l. c. 698. Gloss. v. Lolifa etc. Detruncator strunzere Symb. D. vgl. Sm. III 688. BM. l. c. 704. Equa strenze V. vrat. strincz 9. vgl. Gloss. v. c. EM. l. e. 676. Falanga loßboum, zoberstange V. vrat. Gubius stinz 74. V. vrat. vgl. Fr. II 336.

A.

A, ab, de, inde aff, aue, van 38. * Aaron s. Arom. *i Abac-es s. -us. -ia, -ra s. Abbas. -tor s. Abigere. Abacus entwerftawel 40. ain kawn (aus ghawn?)tailler (rgl. Gloss. v. Tella) mit aim messer mit 3 miteln V. a. 1459 bei Mone Anz. VI 215 ; vgl. abacus i. pinaae, und als dreitheilige (Mess-) Rechenfafel Br. — abaces eyn slicht disch, eym stal; abax eyn slicht hoff 37., vgl. abaces und abax (planatura) 76. Gloss. r. Abacus; hoff aus hoffel (Umdeutung!), vgl. plana Gloss. Abali- enare, -genare guet verpringen o. verfueren 27. -enatus Gloss., aboliomatus sere vorverd 37. Abamita. abantica (X antiquus) i. soror aui 37. *i Abanaceus eyn prester gordel 37. abnee priester gürtel 40. abaneth i. subucula H camisia linea h cingulum sacerdotale etc. Br. i. camisia b subuncula 37. Sim. abaneck 76. Gl. m. v. Abamec. Aus hebr. abhmét (c>s).

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