Menschen, Tiere und Moral: Neurophilosophische šberlegungen zum moralischen Status von Tieren

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disserta Verlag, 2013 - 328 Seiten
Es gibt im Hinblick auf die grunds„tzliche moralische Ber cksichtigung anderer leidensf„higer Individuen - welcher Art auch immer - keinen relevanten Unterschied auáer dem, den wir machen wollen. Plausibel rechtfertigen l„sst sich ein solcher jedoch nicht. Wie im Zuge dieser Studie dargestellt wird, verpflichten die F„higkeiten zu Empathie und Theory of Mind uns mithilfe des Analogieschlusses dazu, das geringere šbel f r andere bewusst f hlende Lebewesen zu w„hlen oder m”glichst ganz zu vermeiden, wo und wann immer dies m”glich ist. Warum die vorherrschenden Konzeptionen von Moral unzureichend sind und eine Ausdehnung der menschlichen Moral auf nichtmenschliche Spezies zu fordern ist, soll ausgehend von aktuellen Erkenntnissen der Neurowissenschaften sowie bestehender Tierethik-Konzepte in diesem Buch dargestellt und in ein neues Konzept der Fairness-Ethik eingebunden werden. Da eine Nichteinbeziehung anderer leidensf„higer Spezies in die menschliche Moral in den allermeisten F„llen zu negativen Konsequenzen f r die Spezies Mensch f hrt, ist der zugrundeliegende pathozentrische Ansatz in letzter Konsequenz zugleich auch ein anthropozentrischer.
 

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Inhalt

Vorwort
13
Anthropologische Prämissen
33
Aufhebung der künstlichen Dichotomie
97
Darstellung und Kritik konkreter tierethischer Ansätze
139
Die These der pathozentrischen FairnessTierEthik
215
Zusammenfassung
305
Abbildungsverzeichnis
328
Urheberrecht

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Über den Autor (2013)

Sabine Tischler, geboren 1976 in Sch„rding, begann sich nach erfolgreichem Abschluss ihres ersten Studiengangs in Informatik verst„rkt f r Philosophie zu interessieren. Diesen zweiten Studiengang schloss die Autorin 2007 mit dem Grad der Magistra Artium ab und vervollst„ndigte ihn 2013 mit einem Doktortitel. Zeitlebens hat sie sich f r das Schicksal anderer Tiere interessiert und so konzentrierte sie sich immer mehr auf die Thematik der Praktischen Philosophie. Unn”tiges Leid zu vermindern oder gar zu verhindern sollte nach Meinung der Autorin eine generelle Lebenseinstellung sein, nicht zuletzt, um die umfassenden Probleme der heutigen Zeit in den Griff zu bekommen. Die anthropologische Basis f r solch eine Einstellung und ein m”glicher L”sungsansatz f r die Moralparadoxien im Hinblick auf nichtmenschliche Tiere werden im vorliegenden Buch beschrieben.

Bibliografische Informationen