Shakespeare vor dem Forum der Jurisprudenz, Volume 1

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Stahel, 1883 - 300 pages
 

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Page 196 - So macht Gewissen Feige aus uns allen; Der angebornen Farbe der Entschließung Wird des Gedankens Blässe angekränkelt; Und Unternehmungen voll Mark und Nachdruck, Durch diese Rücksicht aus der Bahn gelenkt, Verlieren so der Handlung Namen.
Page 250 - It is a partnership in all science, a partnership in all art, a partnership in every virtue and in all perfection. As the ends of such a partnership cannot be obtained in many generations, it becomes a partnership not only between those who are living, but between those who are living, those who are dead, and those who are to be born.
Page 183 - Taint not thy mind, nor let thy soul contrive Against thy mother aught : leave her to heaven, And to those thorns that in her bosom lodge, To prick and sting her.
Page 72 - Die Art der Gnade weiß von keinem Zwang. Sie träufelt wie des Himmels milder Regen Zur Erde unter ihr; zwiefach gesegnet: Sie segnet den, der gibt, und den, der nimmt. Am mächtigsten in Mächtgen, zieret sie Den Fürsten auf dem Thron mehr als die Krone. Das Zepter zeigt die weltliche Gewalt, Das Attribut der Würd und Majestät, Worin die Furcht und Scheu der Könge sitzt.
Page 258 - Im Fleiß kann dich die Biene meistern, In der Geschicklichkeit ein Wurm dein Lehrer sein. Dein Wissen teilest du mit vorgezognen Geistern, Die Kunst, o Mensch, hast du allein.
Page 258 - And first of all the science of jurisprudence, the pride of the human intellect, which, with all its defects, redundancies, and errors, is the collected reason of ages, combining the principles of original justice with the infinite variety of human concerns, as a heap of old exploded errors, would be no longer studied.
Page 238 - Hat um das Recht der große Julius nicht Geblutet? Welcher Bube legt' an ihn Die Hand wohl, schwang den Stahl, und nicht ums Recht? Wie, soll nun einer derer, die den ersten Von allen Männern dieser Welt erschlugen, Bloß weil er Räuber schützte: sollen wir Mit schnöden Gaben unsre Hand besudeln?
Page 199 - Schelm? Bricht mir den Kopf entzwei? Rauft mir den Bart und wirft ihn mir ins Antlitz? Zwickt an der Nase mich? und straft mich Lügen Tief in den Hals hinein? wer tut mir dies? Ha! Nahm' ich's eben doch. - Es ist nicht anders: Ich hege Taubenmut, mir fehlt's an Galle, Die bitter macht den Druck, sonst hätt' ich längst Des Himmels Gei'r gemästet mit dem Aas Des Sklaven.
Page 251 - Eu'r Hoheit, gänzlich zu vergessen Mein Amt und des Gesetzes Majestät, Das Bild des Königs, welchen ich vertrat, Und schlugt mich, recht auf meinem Richtersitz: Worauf, als den Beleid'ger eures Vaters, Ich, kühnlich meines Ansehns mich bedienend, Euch in Verhaft nahm.
Page 239 - Was für Gewähr als diese: Verschwiegne Römer, die das Wort gesprochen, Und nicht zurückziehn? Welchen andern Eid, Als Redlichkeit mit Redlichkeit im Bund, Daß dies gescheh', wo nicht, dafür zu sterben? Laßt Priester, Memmen, Schriftgelehrte schwören, Verdorrte Greis' und solche Jammerseelen, Die für das Unrecht danken; schwören laßt Bei bösen Händeln Volk, dem man nicht traut.

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