Taschenbuch für die gesammte Mineralogie, Band 16

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Seite 32 - Höhe von Chur über die Meeresfläche zu 1837 Fufs. Nun folgt aus dem Mittel von vier , an sehr verschiedenen Tagen,. angestellten Beobachtungen , die unter sich nicht sehr abweichen, eine Erhebung von Chur über Zürich von 560,475 Fufs ; aus Beobachtungen , welche ungefähr in gleicher Höhe gemacht worden sind, als die von M. RÖSCH benuzten.
Seite 111 - Theil abgerundeten, Bruchstücken des Thonschiefers , aus welchem das Gebirge besteht. Diese Lagerstätte ist augenscheinlich eine später ausgefüllte Spalte. Ein wahrer Gang , den Schichten des herrschenden Gesteines parallel. — Warum sollten sich nicht, zwischen zwei bereits bestehenden Lagern, Spalten eben so gut haben bilden können , als andere , die Felsschichten senkrecht treffenden sich erzeugten ? Es hat selbst das Ansehen , dafs, die bildende Ursache sey , welche sie wolle , der - Widerstand...
Seite 36 - C^uarzlagern durchzogen , und wie diese zickzackförmig gewunden. Deutlich streichen diese Schichten h. 4,4 und fallen 60 Grad gegen NW. , also in das hohe Gebirge hinein. Auch dieses Erscheinen und Aufliegen des Glimmerschiefers kommt völlig mit dem iiberein , was...
Seite 771 - .folgten in entgegengesezten Richtungen von Norden gegen Süden, und von Osten nach Westen. Dieser Bewegung, von unten nach oben, und diesen sich durchkreuzenden Schwingungen vermochte nichts zu -widerstehen. Die Stadt Caracas ward gänzlich zu Grunde gerichtet. Tausende ihrer Bewohner (zwischen neun - und zehntausend ) fanden unter den Trümmern der Kirchen und Häusev ihr Grab. Noch hatte die Prozession ihren Umgang nicht eröffnet ; aber das 16. Jahrg.
Seite 36 - Felsen nahe hervor und sind deutlich geschichtet, h. 3,4, mit 50 Grad Fallen gegen NW. Es scheint die allgemeine Schichtung der unteren Berge und ist deshalb der näheren Aufzeichnung werth Auch wird dadurch das Aufliegen des Glimmerschiefers bestimmt, den man am Ende des Sees von Poschiavo erreicht und immerfort an seinen Ufern verfolgt.
Seite 773 - Todten auf neun- bis zehntausend berechnet wird , so sind dabei die Unglücklichen nicht in Anschlag gebracht, welche schwer verwundet , nach Monaten erst , aus Mangel an Nahrung und Pflege umkamen *). *) Die Nacht vom Donnerstag auf den Charfreitag , bot den Anblick eines unsäglichen Jammers und Unglücks dar.
Seite 774 - Feindseligkeit gegen einander gelebt hatten , versühnten »ich im Gefühle des gemeinsamen Unglücks. Wenn dieses Gefühl jedoch bei den Einen die Sitten milderte, und das Herz dem Mitleid öffnete , so geschah dagegen bei Ändern das Gegentheil, sie wurden hartherziger, unmenschlicher".
Seite 773 - Bäume" allein nur ihnen Obdach gewähren. Die Betten , die Leinwand zum Verband der Wunden , chirurgische Werkzeuge. Arzneistoffe, alle Gegenstände des dringendsten Bedürfnisses , waren unter dem Schutte vergraben. In den ersten Tagen mangelte Alles, sogar Nahrungsmittel. Auch das Wasser war im Innern der Stadt selten geworden. Die Erdstöfse hatten theil« die Brunnen leituneen zerschlagen , theil« waren durch das eingefallene Erdreich «tie Quellen verstopft.
Seite 771 - Er. schutterung von 10 bis 12 Sekunden, während welcher der Erdboden', in beständiger Wellen -Bewegung, •wie eine Flüssigkeit-, zu kochen schien. Schon glaubte man die Gefahr vorübergegangen, als sich ein heftiges, unterirdisches Getöse hören liefs. . Es glich dem Rollen des Donners, war jedoch stärker und Säuernder, als gewöhnlich in der Jahrszeit der Gewitter zwischen den Wendekreisen.
Seite 555 - Magnesia ist aber nuht so leicht erklärt , jedoch keinem Zweifel unterworfen. Bei dem Sieden der Soole in Salinen wird der gröfste Theil fremder Salze abgeschieden. In der That ist das Salz , welches sie in den Handel bringen , sehr rein , im Vergleiche mit dem festen Rückstände der bis zur Trockenheit ausgedampften Soole , wie dieses die folgende Analyse des zu Chateau-Salins gesottenen, verkäuflichen Salzes beweist.

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