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tari, nosmetipsis ad horreum defferamus, et ut eodem fœno decimatos agnos pascamus adusque medium Maium. Et, ut hec compactio firma et stabilita haberetur in posterum, et neque amplius exigatur ab illo, meque a nobis minus quam indictum est agatur, nos itaque Cunpoldus et Liutericus, hanc cartam solito more levantes et conscribi rogantes, eundem advocatum Purchardum, cum manu venerabilis domnae suae Reginlindae, ad turegum venientes legitime vestivimus. Signum Cunpoldi et Liuterici qui hanc cartam levaverunt. Signum aliorum testium Erchenger. Vuolfhart. Verimpreht. Engilger. Vuichere. Perecger. Sigebold. Thietpold. Eckili. Appili. Thietger. Rappili. Vualah. Kerloh. Cunpold. Thietpreht. Vuinizo. Hetti. Vuolpero. Actum in Uronia, Purchardo duce, Regnante rege Ottone. Ego itaque Uto presbyter indignus scripsi, notavi diem iovis X Kal.

Dec. Lun. IIII. -
(Archives de la ville de Zurich.)

III.

JUGEMENT ARBITRAL RENDU PAR LE CoMTE RoDoLPHE DE HABs-
BOURG ENTRE LE COUVENT D'EINSIEDELN ET LES GENS
DE SCHWYZ.

Einsiedeln, 14 juin 1217.

In Gottes Namen Amen. lch Grafe Rudolff von Habspurg tun kunt, an diser gegenwürtiger Schriflt, allen die disen Brieff sehend öder hörent lesen, dass bi minen Ziten grösser vnd herter tôt, wiriger Krieg, vffgestanden was, zewischent Apt Chunrat von dien Einsidellen, vnd dien Lantlüten von Schwitz, darumbe dass die Lantlüte von Schwitz wider dess Gottshuses dess vorgenanden Hantfestine, den Walt in dem das Gottshuss gelegen ist, nuntzeton, oder mineton, vnd buton. Dess stosses namen sich an zwen Gebrüder R. vnd H. Vöget

von Raperswile, die dasselbe Gottshuss wolten schirmen, wan Si dech rechte Vögt, vnnd Schirmer waren desselben Gottshuses, vnd bereithen sich vff mit aller Macht, vnd branden Hütten vnd Gedmer vnd was vff dien güteren gebuwen was, vnd triben vnd fürtan dannen was si funden von Viche vnd von Geschirre, vnnd die inss weren wolten, der erschlugens ein teil, ein teil verwuntent ons. Vnd wert der Krieg drü Jar, vnd wart als hert das beider teil klegedefür mich kam, wann œch ich von rechter Erbschafft, rechter Vöget vnd Schirmer der vorgenanden Lüten von Schwitz bin. Und darumbe dass ich das Recht beider teilen fürhörti, vnd den Krieg geeinberti, do kam ich ze dem Egenanden Gottshuse ze dien Einsidellen, vnd nam zu mir min guten Ratgeben, Berchtolden von Schnabelburg, Arnolden von Wärt, R. von Wediswile, vnd ander Vnser dientsslüte. Da kam der vorgenande Apt von dien Einsidellen, vnd der Conuent desselben Gottshuses mit ir Vögte (dem Jüngern, Heinrich dem Egenanden, wann der elter Vögt, R. wass geuaren über mer, ze dem heiligen Grabe), vnd leiten für vnd bewärten mit offennen Brieuen vnd Hantuestinen, die inen Keiser Otto der gewaltige gegeben hatte, vnd œch bestetet wären von Keiser Hainrich dem Vierten an dem Namen, vnd von C(onrad), Keiser Friderichs Vettern, dass der selbe Grunt, do das Gottshuss lit, mit allem vmbelegenem Walde vnnd Marche, als hie nach geschriben stat...... Dass das alles dess Gottshuss eigen ist. Da wider leiten die vorgenanden Lüte von Schwitz füre, vnd für mässen sich ze beweren mit lebender Lüten, dass dü Eigenschafft desselben Waldes dess Egenanden si werankomen von ir Vorderen, vnd mänige Jar in ruwiger, vnd in vnangesprochern gewer besessen hettin. Dass klegten si mir weinlich, wann ich ir rechter Vöget, vnd Schirmer was, dass si vffen dien gütern gemüget wurden, vnd an ir Friheit, vnd an ir Erbschaft gefreuelt wurden. Vnd nach der beider teile fürleggen, do fursunt ich die beide teile lutterlich vnd gutelich mit einander, dur dass dass ich, nach wiser lute rate vnd hilfe, vnd mit beider teile Willen, vssschiede was ietwedere teil himamhim solti ham, vnd ab werim alle hantvestinen, vnd ellu gewer beider teilen, du vntz vfíen dissem tag gehept werin...... Wnd, do diss beschach, do warem erber lute Zegegem, die dess Gezuge sint. Apt C. von diem Einsidellem, H. der Wöget von Raprechtswile. Berchtolt von Schnabelburg. Arlold von Wart. R. von Wediswile. H. vnd Wlr. von Bonstetten. R. der Meyer vom 0brenwintertura. Wernher von Schublenbach. R. vnd Wlrich vom Wolrœwa. Aber von Schwitz waren da C. Hunno, Vlrich Kesseler, Wernher Weibel, vnd H. von Ybach, vnd ander erher Lute genuge. Vnd dass diss alles war si, vnd stete belibe nu vnd Oech hinnach, so han ich disen Brief besigelt mit minem Insigel...... (Libertas Einsidelnsis, Docum. XI, p. 63-66.)

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RESCRIT DU Roi HENRI (vii) PLAGANT lEs HoMMEs D'URi
soUs LA MOUvANCE DIRECTE DE L'EMPIRE.

Haguenau, 26 juin 1231.

Henricus Dei Gratia Romanorum Rex etc. semper Augustus Fidelibus suis, universis hominibus in Valle Uraniae constitutis, quibus præsens littera fuerit Ostensa, gratiam suam et omne bonum. Volentes semper ea facere, quæ ad vestrum c0mm0dum vergere poterunt et profectum, et ecce vos redeminus et exemimus de possessione comitis Rudolphi de Habspurc, promittentes vobis, quod vos nunquam a nobis, vel per concessionem seu per obligationem, alienamus, sed semper vos ad usus nostros et Imperii manutenere volumus et fovere. Monemus igitur universitatem vestram sincerissimo cum affectu, quatenus super requisitione nostræ precariæ et solutionis credatis, et faciatis quae fidelis noster Arnoldus de Aquis vobis dixerit vel injunxerit faciendum ex parte nostri, ut promptam fidelitatem debeamus commendare, quia ipsum ad vos ex providentia consilii nostri duximus destinandum. Datum apud Haginow VlI Kal. Junii. Indictione Quarta.

(Tschudi, Chron. Helv. I, 125.)

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RÉCONCILIATION DE DEUx FACTIONS ENNEMIES EFFECTUÉE, SUR LA DEMANDE DE LA COMMUNAUTÉ D'URI, PAR LE COMTE RODOLPHE DE HABSB0URG.

Altorf, 22 décembre.

Grave Rudolf von Habspurg, der Landgrave von Elsaze, und die lantliite von Uren, tuond allen dien kund die disen brief jemer gesehend older gehörret, daz er Grave R. mit der lantlüte bitte gemeinliche und rate, die misshellende und todtgevechte, die da waz under den lüten die mann da heizet Izelinge und ir geschlechte einhalb, und dien lüten die mann da heizzet von Gruoba und ir geschlechte anderthalb, lüterliche und einberliche, für wort und für werch, und für alle die getat die unz an den tac under inen und ir helfferen beidenthalb was geschechen, hat versünde. Die selbe sone ist also gesezet ; das injetwederme geschlechte XX. mann die sone gesworen hand... Dise XL. hand die sone gesworn, beidenthalb, und in swederme teile die sone cebrochen wirt, also menge si brichet, dero ist jegesliche schuldig deme Graven R. LX. marchen, und dem geschlechte LX. marchen. Und sin darumbe biürgen, die XX die in deme teile die soëne gesworn hand. Darüber swer die sone brichet, der ist meineide, und ist in des Babestes banne, und ist in des Riches achte, und ist in des Bischoffes banne, und ist erlos, umd ist rechtlos, und sol man ab ime richten, als ab dem mordere, wand er ouch den mord getan hat. Harüber sint gesezet IIII. mann Her. W. von Silennon, her R. von Tuino. C. der Meier von Bürgelon. B. der Schiupher... Disik selbe sone wart uffgesezzet in deme zitte nach unsers Herren gepurte über MCCL. und VII. jar, an dem sunnen dage vor dem helgen abende ce Winnacht, vor dem Graven R. der cegegenne was, her Wal. von Wolhusen, her R. von der Balma, Uol. von Ruissegge, her Ortolf von Uzingen, R. von Hiunoberc. R. und Johanns von Küssenach, Hartmann von Baldegge, und ander genoge, beidu Ritter und Knechte, ce Altdorffan der gebreitun. Und dur das disiu sone jemerne stete und veste si, so hat Grave R. von Habspurc sin ingesigele haran geleit, und die lantlüte von Uren. (De Wyss, Die Abtei Zürich, Beil. N° 155.)

V b. SENTENCE CRlMINELLE PRONONCÉE PAR LE COMTE RODOLPHE DE HABSBOURG, D'ACCORD AVEC LA COMMUNAUTÉ D'URI, CONTRE LES VIOLATEURS DE L'ACCORD PRÉCÉDENT.

Altorf, 20 mai 1258.

R. Dei gratia comes de Habisburg lantgravius Alsacie, universis presentium inspectoribus noticiam subscriptorum. Pax et quies humilibus et pacificis confirmatur et iusticie cultus augetur, cum malignorum maliciis per penam condignam legitime fuerit obviatum. Hinc est quod nos, propter enormitatem sceleris quod izelinus et ul. patruus eius de Shachdorf cognominatus izeli, et eorum complices sceleratissime perpetrarunt, iuxta promissionem et obligationem

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