«Ich mag das Haschen nach Wind»: Zum 100. Geburtstag des Schriftstellers Gerhard Meier (1917–2008)

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Richard Kölliker
Theologischer Verlag Zürich, 15.09.2016 - 244 Seiten
Erst nach über 20 Jahren Fabrikarbeit beginnt Gerhard Meier mit dem Schreiben. Er ist der «bekannteste Unbekannte» – so Peter Hamm – unter den modernen Schweizer Schriftstellern. In seinen Werken behandelt Gerhard Meier die grossen Fragen des Menschseins anhand des Allernächsten und Gewöhnlichen – und wurde dafür mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Der Gedenkband zum 100. Geburtstag von Gerhard Meier im Juni 2017 – mit Beiträgen aus Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft – stellt erstmalig die christlich-religiöse Dimension seines Schaffens in den Vordergrund. Exemplarisch dafür ist seine berühmte Vaduzer Predigt «Warum ich mich zu den Christen geschlagen habe» – und auch seine Antwort darauf: «Ich mag das Haschen nach Wind.» Gerhard Meiers Gesamtwerk ist inspiriert von dieser christlichen Spiritualität. Immer wieder findet er eine einmalige Sprache für das Unaussprechliche, die dabei helfen mag, auch heute wieder eine Sprache für Unaussprechliches zu finden.
 

Ausgewählte Seiten

Inhalt

Leben und Werk
Predigt und Interpretation
112
Errfahrung und Erkenntnis
158
Anhang
224
Urheberrecht

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