Encyclopädisches Wörterbuch der medicinischen Wissenschaften

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1828
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Seite 418 - ... legte sich auseinander, und aus ihrem Innern entfalteten sich wieder neue Blumen aus farbigen, auch wohl grünen Blättern: es waren keine natürlichen Blumen, sondern phantastische, jedoch regelmäßig wie die Rosetten der Bildhauer. Es war unmöglich, die hervorquellende Schöpfung zu fixieren, hingegen dauerte sie so lange, als mir beliebte, ermattete nicht und verstärkte sich nicht.
Seite 417 - Ich hatte die Gabe, wenn ich die Augen schloß und mit niedergesenktem Haupte mir in der Mitte des Sehorgans eine Blume dachte, so verharrte sie nicht einen Augenblick in ihrer ersten Gestalt, sondern sie legte sich auseinander, und aus ihrem Innern entfalteten sich wieder neue Blumen aus farbigen, auch wohl grünen Blättern; es waren keine natürlichen Blumen, sondern phantastische, jedoch regelmäßig wie die Rosetten der Bildhauer.
Seite 418 - Gestalt, sondern sie legte sich auseinander, und aus ihrem Innern entfalteten sich wieder neue Blumen aus farbigen, auch wohl grünen Blättern; es waren keine natürlichen Blumen, sondern phantastische, jedoch regelmäßig wie die Rosetten der Bildhauer. Es war unmöglich, die hervorquellende Schöpfung zu fixieren, hingegen dauerte sie so lange, als mir beliebte, ermattete nicht und verstärkte sich nicht. Dasselbe konnt...
Seite 541 - ... Resultate erzielt worden, welche uns zur Aufstellung von specielleren Gesetzen berechtigen könnte. Die bedeutendste Folgerung, welche unmittelbar aus der bisher festgehaltenen theoretischen Ansicht fliesst, und sich auch stets in den wenigen, bisher angestellten Beobachtungen bewährt hat, ist die, dass die Summe der Wärme, welche bei der Vereinigung zweier oder mehrerer Elemente zu denselben Verbindungen frei wird, dieselbe sein muss, in welchen verschiedenen Zwischenstufen auch die Verbindung...
Seite 558 - ... beschleunige, Haies, dass sie dieselbe im Gegentheil verlangsame, und die übrigen zeigten, dass dieser Unterschied von der Geschwindigkeit des Einblasens abhänge, ja dass man sogar bei unversehrten Thieren durch eine starke künstliche Respiration die Temperatur verringern könne; auch gelang es Williams, einige Male bei geköpften Thieren, die schon zu erkalten angefangen hatten, durch künstliche Respiration eine vorübergehende Steigerung der Temperatur hervorzurufen. Uebrigens kann bei...
Seite 541 - Stoffs nicht vermehrt oder vermindert werden kann, so folgt aus dieser theoretischen Ansicht der Wärme zunächst, dass die Quantität derselben in der Natur eine absolut constante sei, und durch keinen Process vermehrt oder vermindert werden könne, sondern, wo eine solche Vermehrung und Verminderung stattfinde, diese nur durch ein Freiwerden oder Binden des vorhandenen Wärmestoffs zu erklären sei.
Seite 550 - Wärme etwa 3/4 der abgegebenen betrage (bei Despretz 0,74—0,90%, bei Dulong 0,69—0,83%). Dies Resultat hat Liebig durch zweierlei Einwürfe mit seiner Theorie zu vereinigen gesucht. Zuerst nämlich bezweifelt er in seiner Thierchemie, ob die Thiere auch ihre ursprüngliche Temperatur beibehalten haben, da sie von kaltem Metall umgeben, ohne sich bewegen zu können, in dem Apparat verweilt hätten, und deshalb ihnen leicht hätte Wärme entzogen werden können. Dieser Einwand passt zunächst...
Seite 556 - GW wickeluug auf gleicher Temperatur erhalten werden, so wird diese in dem grossen verhältnissmässig geringer sein dürfen als im kleinen. Wir haben uns bis jetzt mit der Summe der organischen Wärme beschäftigt, die von der Summe aller chemischen Processe des Körpers herrührt, und deshalb aus den Endproducten derselben berechenbar sein muss, und haben gesehen, dass die bisher angestellten Experimente und Beobachtungen der chemischen Theorie nicht widersprechen. Weit schwieriger ist es nun,...
Seite 539 - Stoffs um 1° C. zu erwärmen, wobei als Wärmeeinheit diejenige Quantität zu Grunde gelegt wird, welche l Grm. reines Wasser von 0° bis 1° C. erhöht. Uebrigens ist die specifische Wärme der Stoffe auch abhängig von ihrer Dichtigkeit; sie nimmt nämlich bei der Compression ab, und deshalb steigert sich dabei die Temperatur, weil nicht mehr so viel Wärme nöthig ist, um den comprimirten Körper zu der gegebenen Temperatur zu erwärmen, als derselbe vor der Compression enthalten tmifste.
Seite 533 - Rücksicht genommen ; aufserdem finden sich beträchtliche Unterschiede, die offenbar nur von Differenzen der Thermometer herrühren; so sind z. B. alle Angaben von Pallas höher, alle von J. Hunter niedriger, als die anderer Beobachter. Als Beispiel für die Gröfse der Abweichungen wollen wir nur den Hund anführen, für den wir genaue Beobachtungsreihen von Gierse haben; die Temperatur seines Mastdarms ergiebt sich daraus zu 39°,15, fast übereinstimmend mit J. Davy, der 39,3 angiebt. Dagegen...

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