Berichte über die Verhandlungen der Königlich Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Leipzig: Mathematisch-Physische Classe, Band 49

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Weidmannsche Buchhandlung, 1897
 

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Beliebte Passagen

Seite 257 - Ist man sehr vorsichtig, so gelingt es auch raweilen, das Haar keimfrei abzuheben, so dass es nicht auf die Flüssigkeit wirkt; doch trifft dies vielleicht nur einmal unter zehnen zu. 6. Da ein Haar eine unebene Oberfläche hat, die wie eine Feile auf den weichen Salolkrystall wirken mag, so ersetzte ich es durch ein möglichst fein gezogenes Glashaar. Auch hier trat die Wirkung mit grosser Regelmassigkeit ein.
Seite 255 - Zimmertemperatur überkalten lässt, ohne in noch so langer Zeit freiwillig zu erstarren. Ein sehr brauchbares Material ist das jetzt zu massigem Preise in grosser Reinheit für medicinische Zwecke in den Handel gebrachte Salol, der Salicylsäure-Phenylester. Der Stoff schmilzt bei 39,5", und eine geschmolzene Probe bleibt unbegrenzt lange flüssig, wenn sie gegen den Zutritt von Stäubchen des festen Stoffes geschützt ist, was gar keine Schwierigkeit macht. Andere Stoffe können beliebig mit dem...
Seite 259 - ... schien es fast aussichtslos, die Erscheinungen messend verfolgen zu wollen. Indessen hielt ich es doch der Mühe werth, einige Versuche in dieser Richtung zu machen. Mein Plan war, den wirksamen Stoff nach Art der Homöopathen mit einem indifferenten Material zu verreiben, und durch stufenweise Verdünnung des Ausgangsmaterials seine Concentration in messbarer Weise auf sehr geringe Beträge zu bringen. Bekanntlich erfolgt die Bereitung der homöopathischen Heilmittel derart, dass man durch Verdünnung...
Seite 262 - Tropfen sicher, 7)6 brachte ihn oft zum Erstarren. Diese Eigenschaft verlor sich aber mit der Zeit, und nach einem bis zwei Tagen stellte sich dauernd der früher geschilderte Zustand ein, dass die Wirkung bereits bei D 4 verschwunden war.
Seite 103 - Ausdehnung fähig, die ich, um möglichst kurz zu sein, mit einer Erklärung einleiten werde, welche den von Ihnen angewandten Terminus technicus betrifft.
Seite 262 - Wegdarnpfen des Salols konnte also nicht die Ursache sein. Ebensowenig war es ein vollständiges Verschwinden des Salols aus dem Gemisch. Dagegen spricht zunächst, dass es sowohl beim Milchzucker wie beim Quarz stattgefunden hatte ; bei dem letzteren ist eine chemische Einwirkung ausgeschlossen.
Seite 412 - LIPSCHITZ, Untersuchung eines Problems der Variationsrechnung, in welchem das Problem der Mechanik enthalten ist.
Seite 495 - F. HAUSDORFF. Das Risico bei Zufallspielen. Elementare Untersuchung von zwei zur Charakteristik des Spieles geeigneten Grossen, welche durchschnittliches und mittleres Risico genannt werden und sich zu den Gewinnen und Verlusten des Spieles ähnlich verhalten , wie der durchschnittliche und mittlere Fehler einer Beobachtungsreihe zu den positiven und negativen Fehlern der Einzelbeobachtungen. Anwendung der Theorie auf die Lotterie, auf Anleihen und auf die Lebensversicherung (p. 497— 548). T 3...
Seite 265 - ... zur Auflösung der vorhandenen Mengen erforderlich wäre. Dieses Wasser hat also hier sicher nicht die Eigenschaften des gewöhnlichen flüssigen Wassers, Salze zu lösen, und man wird den richtigen Ausdruck der Thatsachen weniger leicht verfehlen, wenn man unter solchen Umständen den absorbirteu flüchtigen Stoff als gasförmig und nicht als flüssig ansieht.
Seite 256 - Ueberslreichen, wobei das Haar nur wenig gekrümmt wird, genügt in den meisten Fällen. Ist man sehr vorsichtig, so gelingt es auch zuweilen, das Haar keimfrei abzuheben, so dass es nicht auf die Flüssigkeit wirkt; doch trifft dies vielleicht nur einmal unter zehnen zu.

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