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- 15. Mein lieber Obrist v. Götzen *). Ich ertheile Euch auf Euren Bericht vom 7. d. hierdurch zur Antwort, daß Jch Euch keine Husaren schicken kann, denn Ich habe nicht eine Escadron hier. Aber Ihr könnet Euch ja helfen mit den Dragonern, die Bei Nesse stehen. Und wenn von dasselbe Regiment was von inten kommt und Ihr von vorne, so gehet es eben wohl an, den Feind bei den Fouragirungen wohl übern Hals zu kommen, und venn Ihr an den General v. Rothkirch es avertiret, und mit dem Euch darüber concertiret, daß er wohl mit ein paar Bataillons von der Seiten kommt, und Ihr denn von vorne, so könnet Ihr

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ihm rechte Prügel geben. Ihr habt also darauf zu denken und m Eure Mesures darnach zu nehmen. Ich bin c. Reichenbach, den 8. Febr. 1779.

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17. Mein lieber Obrist und Generaladjutant v. Gozo: Da Jch die diesjährigen Revuetage durchgehends wieder eben so wie im vorigen Jahre anzusetzen für gut gefunden, nemlich bis bei Potsdam den 17. und 18. May, bei Berlin den 21., 22. u. S 23. May, bei Magdeburg den 26., 27. und 28. May, bei Gm strin den 1. und 2. Juny, bei Stargardt den 3., 4. und 5. Juni und bei Mockrau den 8., 9. und 10. Juny; So habe Jch Eis solches zu Eurer Achtung hierdurch bekannt machen wollen. Je bin c. Potsdam, den 23. April 1783. ü - - - - - - - - er 18. Mein lieber Obrister und General-Adjutant! Was let Ihr mit Euren ältesten Sohn bei der Kavallerie macht und warum wollt Ihr denselben nicht zur Infanterie bestimmt Da könnet Ihr ihn hinbringen, um dereinst ein tüchtiger Soko zu werden. Ich bin e. Potsdam, den 5. Sept. 1782. e - 19. Mein lieber Obrister und Generaladjutant v. Gab Auf Euer gestriges Schreiben möget Ihr mit Eurem ältesten Seide

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20. Mein lieber G.-M. v. Götzen. Auf Euren Bericht vom 1. d. in Ansehung der reciproquen Passirung einiger Unterhanen auf der Grenze in das dies- und jenseitige Terrain zur Vermeidung eines weiten Umweges, habe Jch Euch hierdurch zur Antwort melden wollen, daß wenn die Österreicher hierunter den diesseitigen Leuten chicanen machen wollen; so können wir ihnen auch dergleichen machen. Geschiehet dies aber ihrerseits nicht, so lassen wir ihre Unterthanen auch passiren. Wornach Ihr Euch also zu achten und Eure weitere Maßregeln zu nehmen habt. Ich bin e. Berlin, den 5. Januar 1785.

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det Ihr Mir doch einen Gefallen thun, wenn Ihr Mir Alles IV. Urkundenbuch, Q.

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es sichert, je näher es gegen das Frühjahr wird kommen, je mehr Lärm

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26. Mein lieber G.-M. v. Götzen. Gegenwärtig habe Jch Euch nunmehro die nähere Instruction in Ansehung der Eurer nspection anvertrauten Regimenter, und was dabei zu beobachen, hierdurch ertheilen wollen. Ihr wisset zum Theil, daß Ich mit den Regimentern sehr übel zufrieden gewesen bin, aber der vornehmste Fehler ist, daß alle die solide Sachen über den Dienst für Spielwerk genommen und nichts mit wahrem Ernst betrieben worden. Das eigentliche der Inspection, und was der Inspector zu thun hat, besteht nicht in Revision des Regiments, um zu se

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