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bin c. Im Lager bei Lauterwasser, den 6. September 177S.

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(Eigenhändig)
Sie haben Mihr eine üble Sache gemacht Freiheit") hab

ich mit großer precaution Schonen laßen und das habe Sie aussouragiret g ') Ein Marktflecken am rechten Ufer der Auva, oberhall Trautenau,

39. Mein lieber Gen. der Inf. v. Tauentzien. Ihr müsset nur ein Wenig darauf bedacht sein, wie der Abgang der Leute zu ersetzen: Und ist Meine Idee, daß man von die angeworbene Gefangene soviel bei die Garnisonregimenter giebt, und dagegen von die Garnisonregimenter so viel andere Leute wieder bei die Regimenter nimmt, umb die damit zu complettiren: Ihr habt also das ein bisgen nachzurechnen, in wie weit das hinreichet: die Cantons werden alsdenn auch etwas zuschießen müssen: Aber Ich weiß nicht, wo das Regiment v. Erlach einen solchen enornen Abgang her hat: der ist ja größer wie bei allen andern Rezimentern, und muß das ein bisgen näher examiniret werden, ob die negligence der Officiers dabei mit Schuld ist: Welches Ihr also besorgen, und Mir sodann darüber berichten werdet. Ich bin c. Im Lager bei Schatzlar, den 8. October 1778. . . : » - --- – - 40. Mein lieber Gen, der Inf. v. Tauentzien. Ich averire Euch hiedurch, wenn Ihr gegen Neisse kommt, und Cavalerie dorten nöthig habt, so sind da in der Gegend die beiden Regimenter Pannwitz und Röder, unterm Gen. v. Bülow, die nach Erfordern der Umstände mitagiren können, umb alles, was ich da, und bis Neustadt vom Feinde findet, wegzujagen, und jabe Ich solches dem General v. Bülow auch bereits bekannt genacht: Wornach Ihr Euch also zu achten habt. Ich bin c. Im cantoniussaat zu Landshut, den 15. Oct. Ts. - - .

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. . . . . 5. - - - - - -

i. - - - -

41. Mein lieber Gen. der Inf. v. Tauentzien. Ich überschicke Euch hiebei die von Brieg so eben erhaltenen Listen von den dortigen Festungs-Gefangenen, wobei Mir der Obrist v. Rabenau meldet, daß außerdem noch 519 Österreichische Kriegs-Gefangene dorten befindlich, wovon doch noch eine Anzahl bei dem Garnisonregiment wird engagirt werden können, und daß man dagegen so viele andere Leute von dem Garnison- Regiment bei die hiesige Feldregimenter nehmen kann, umb die Cantons zu menagiren: die Liste von den Festungsgefangenen ist auch, Meines Er

IV. Urkundenbuch. P

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44. Mein lieber Gen. der Infanterie v. Tauentzien. Ich abe Euch hiedurch bekannt machen wollen, daß das Frei-Batillon D'Elpons beordert ist, mit Eurem Regiment von Jägernorf hieher zu kommen, desgleichen habe auch dem General v. Ramin geschrieben, die beide Battaillons v. Münster und v. Pollitz Yenfalls gleich anhero zu schicken: Ihr werdet demnach, Meiner ntention gemäß, wegen Aussuchung der großen Leute, und auch n übrigen, das weitere besorgen. Ich bin c.

Breslau, den 13. May 1779.

45. Mein lieber Gen. der Inf. v. Tauentzien. Ich habe uch hiedurch bekannt machen wollen, daß Ich resolviret bin, en Major D'Elpons, den Jch als einen guten Officier kenne, ngleichen auch die Commandeurs der andern beiden hiesigen rei-Battaillons, im Dienst beizubehalten, welches Ihr selbigen lso bei ihrer Anherokunft, wenn die Battaillons auseinander ehen, nur sagen könnet: Aber von dem Münsterschen Battaillon will Jch nichts behalten: Wornach Ihr Euch also zu achten abt. Ich bin c. Breslau, den 16. May 1779.

46. Mein lieber Gen. der Inf. v. Tauentzien. Mit Eurem Schreiben vom 23. dieses ist Mir die Liste derer Officiers von jenen reducirten Frei-Battaillons, die anderweit placirt zu werden

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*) Vergt. die (4.) Kabinetsordre an den Major v. Götzen v. 16. Sept. 1770 und Kabinetsordre vom 13. April 1792 „Wegen der künftig nicht mehr abzuliefernde

Är verstorbener Offiziere“ in Mylius N. C. C. M. Bd. 9. Nr. P- a

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