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die auch zuweilen Küchenämter und Tafelgüter genannt werden, weil die der Residenz am nächsten gelegenen Ämter sonsten auch wohl die Denrées in natura zur Hofküche liefern müssen. Die Königl. Domänengüter und Ämter können, nach einer Konstituzion, nicht alienirt, diminuirt und geschwächt werden. In der Kurmark sind 57 Ämter, außer dem Amt der neuen Etablissements im Oderbruch und dem Chatoulamt Biegen.

Die Revenues der 57 Ämter und das Amt der neuen Etablissements im Oderbruch stehen auf dem Kurmärkischen Domänenetat, und fließen die Gelder davon zur Generaldomänenkasse.

Das Chatoulamt Biegen ist den 17. Oktober 1713 ) dem russischen G.-F.-M. Fürsten Menschikoff zum Mannlehn von Sr. K. M. geschenkt *). Er hat es solange besessen, bis er 1727 beim russischen Hofe in Ungnade fiel; daher ist das Amt vom 29. Nov. 1727 sequestrirt, am 19. Jun 173t aber dem russischen Oberkämmerer Grafen Biron auf selbige Art zu Lehn gegeben worden. Nach der Ordre vom 3. Dez. 1740 haben Se. K. M. solches wieder in Possession nehmen lassen, und solches dem russischen Ober

1) Erklärung des Edikts vom 13. August 1713 wegen Inalienabilität derer Domänen, daß wegen Abtretung des Amtes Biegen an den Fürsten Menschikoff, an dere in dessen Stelle wieder zu den Domänen gebracht werden sollen, den 7. Okt. 1713. Mylius C. C. M. Th. 4. Abth. 2. Cap. 3. Nr. 14.

2) Kaiser Karl 6. hatte demselben Fürsten Menschikoff das Fürstentum Kofel in

Schlesien verliehen; s, Büsching’s Neue Erdbeschreibung. Thl, 4. Aufl. 4. Ham, burg 1773. S. 858,

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dem vorher formirten Pachtanschlag. Die Termine dazu werden durch die

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