Soziologie der Landschaft

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Springer-Verlag, 15.07.2005 - 369 Seiten
Das alte Thema der Mensch-Erde Beziehung ist unter ökologischen Vorzeichen als problematisches Verhältnis von Gesellschaft und Naturraum virulent geworden. Landschaft wird als Konzept fruchtbar gemacht, das ermöglicht, die vielfältigen Dimensionen gesellschaftlicher Naturraumbezüge in einer integralen Perspektive zu erfassen. Eine kulturtheoretische Ausarbeitung des Begriffs versichert sich kritisch seiner Herkunft und überführt ihn in ein Konzept, das gegenwärtiger raum-, wissenschafts-, medien- und techniktheoretischer Reflexion angemessen ist. Was eine Soziologie der Landschaft empirisch zu leisten vermag, wird in einer Studie zur Genese des American Grid Systems verdeutlicht. In diesem materialisieren sich wesentliche Merkmale moderner Landschaftsverhältnisse.
 

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Inhalt

Einleitung
9
Ein soziologisches Landschaftskonzept Theoriegeleitete
17
Landschaft als lebensweltliche ästhetische und naturräumliche Ganzheit
50
Zur Kritik holistischer Landschaftskonzepte
72
b Zur Kritik geographischer Determinismen
87
c Zur Kritik metaphysischer Landschaftsästhetik
98
Interferenzen ästhetischer und wissenschaftlicher Landschaftskonstitution
129
Landschaften als Netzwerke gesellschaftlicher Naturbeziehungen
150
Urheberrecht

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Über den Autor (2005)

Dr. Stefan Kaufmann ist Privatdozent am Institut für Soziologie der Universität Freiburg und Lehrbeauftragter am Institut für Soziologie der Universität Basel.

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