Jüdisches Budapest: kulturelle Topographien einer Stadtgemeinde im 19. Jahrhundert

Cover
Böhlau Verlag Köln Weimar, 2009 - 424 Seiten
In Budapest lebte um 1900 die zweitgrosste judische Gemeinschaft Europas. 100 Jahre zuvor hatten die Stadte Buda und Pest noch kaum einem Juden die Niederlassung gestattet. Doch die rasante Entwicklung zur Metropole bot den Juden ungeahnte Moglichkeiten, und die Bereitschaft zur Mitgestaltung des Stadtraums war trotz wiederkehrender Ausgrenzungen gross. Dieses Buch ruckt den judischen Lebensalltag sowie das Nebeneinander von Juden und Nichtjuden im stadtischen Grossraum, in den unterschiedlichen Quartieren und Gesellschaftsschichten ins Zentrum. Insgesamt entsteht eine neue, beeindruckende Geschichte des judischen Budapest im 19. Jahrhundert.
 

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Inhalt

Danksagung
11
Fragestellung und Quellenbasis
23
Methodische Vorüberlegungen
30
Der spatialturn und die Dimension Raum
36
BudaPest als Stadt und Topos
49
Aufbruch ins Reformzeitalter
63
Die Unfreiheiten einer Freistadt
74
Legendärer Aufstieg einer Provinzstadt
116
Die Ära Meisel
220
Eine Zwischenbilanz
233
Jüdische Quartierbewohner Einige Streiflichter
243
Ein Ort erfolgreicher Integration?
255
Der jüdische Handwerker und AckerbauVerein
261
Der Magyarisierungsverein
293
Der erste jüdische Frauenverein
299
Schlussbetrachtungen
340

HofFnungsträger oder Sündenpfuhl? Bilder einer Stadt
144
Die Theresienstadt
151
Innerjüdische Neuorientierung
165
Das Jahr 1848 Der Augenblick des Nichtmehrsobleibenkönnens
171
Zeitungen und Zeitschriften
355
Verzeichnisse und Register
403
Urheberrecht

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