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Vorbericht.

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ch liefere hiermit den sechsten und leks ten Heft meiner Anekdoten von K. Fr. dem Großen, und von einigen Personen die um Jón waren. Ich håtte freylich noch zu vielen Heften Stoff und Vorrath, besons ders würde das Feld der Berichtigungen falsd, erzählter Anekdoten noch sehr weite läuftig reyn; aber id, bekenne, daß mir zu gehöriger Verarbeitung dieses Stoffs, Zeit nicht alleir, sondern nachgerade auch Lust fehlt. Id, habe aus Erfalrung, auf wie viele Sdwierig feiten man stößt, wenn man mit reiner Wahrheitsliebe von Anekdoten alles Falsche abzusondern sucht, es mag nun an eignen oder an fremden Erzählungen ges schehen. Andere Anekdoten, als wahre, mag ich aber nicht bekannt machen, und X 2

ich

ich darf ohne Ruhm sagen, daß ich hierzu bisher bey mehrern Gelegenheiten mehr Mühe angewendet habe, als gewöhnlich angewendet wird; daher denke ich, es werde allenfalls erlaubt fenn, hier auch endlich zu ermůden. Wenigstens wird es anstandiger und besser reyn, etwas nicht zu unternehmen, als es nicht so auszuführen, wie man sollte. Besser ist es, daß diese so gemeine als richtige Marime, mir zum Grunde der Endigung meiner Anekdoten beyfällt, als wenn sie meinen Lesern als Wirkung derselben beym Unfange eingefallen wäre.

Inhalt und Register fchienen mir nöthig, um dadurch denjenigen, welche diese Anekdoten aus irgend einer Urs fache etwa noch nach einiger Zeit nachsdylas gen möchten, das Auffinden desjenigen, was sie suchen möchten, zu erleichtern. Bers lin, den 22sten März 1792.

Fr. Nicolai.

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