Friedrich der Grosse mit seinen Verwandten und Freunden: Eine historische Skizze

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Duncker und Humblot, 1838 - 407 Seiten
 

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Beliebte Passagen

Seite 46 - Zu den nützlichen rechne ich das Studium der Philosophie, der Geschichte und der Sprachen; die angenehmen sind die Musik, die Lust- und Trauerspiele, welche wir aufführen, die Maskeraden und die Schmausereien, die wir geben.
Seite 57 - Vließ bewahrt, mnnittelbar über Ihren Werken, und dem Orte gegenüber, wo ich gewöhnlich sitze, so daß ich Sie immer vor Augen habe. Fast möchte ich sagen, Ihr Bild sei mir die Memnons. säule, die, wenn die Sonnenstrahlen sie berührten, harmonisch ertönte, und wer sie anschaute, dessen Geist ward belebt.
Seite 271 - ... schon vor seiner Geburt angetan hat. Es ist so menschlich rührend, wie es menschlich rührend war, als der König Friedrich an Voltaire, der ihn unnatürlicher Laster und sonstiger Schandtaten geziehen hatte, im Jahre 1759 aus Landeshut schrieb : „Ich für mein Teil vergebe Ihnen wegen Ihres Genies alles, was Sie gegen mich sagten oder drucken ließen. Es war stark, hart und viel, indessen habe ich nicht den geringsten Groll mehr.
Seite 109 - Sie wissen, daß ich einen Freund verloren habe, den ich, wie mich selbst liebte und dessen Andenken ich noch verehre. Ich bitte Sie, bei der Achtung, die ich für Sie habe, in Gemeinschaft mit...
Seite 376 - Finanzen der am besten verwaltete, möge es durch ein Heer, das nur nach Ehre und edlem Ruhme strebt, der am tapfersten verteidigte Staat sein! O möge Preußen in höchster Blüte bis an das Ende der Zeiten dauern!
Seite 282 - Sie werden etwa glauben, er mache einen für sie gefährlichen Plan zum nächsten Feldzuge, er sammle die Fonds, um dazu Geld genug zu haben, oder besorge die Magazine für Mann und Pferd, oder er entwerfe Negoziaziouen, um seine Feinde zu trennen und sich neue Alliirte zu schaffen. Nichts von dem Allen! Er sitzt ruhig in seinem Zimmer und —.füttert seine Hunde.
Seite 196 - Intrigen und Kabalen lieben, sehr an den unrechten Mann gekommen sind. Ich liebe sanfte und friedliche Leute, welche die heftigen Leidenschaften des Trauerspiels aus ihrem Betragen verbannen. Können Sie sich entschließen, als Philosoph zu leben, so werde ich Sie mit Vergnügen sehen; überlassen Sie sich aber Ihren ungestümen Leidenschaften und suchen Sie an jedermann Händel, so wird mir Ihr Besuch ganz und gar nicht angenehm sein . . . Marie-Louise . . . deshalb bin ich ziemlich im unklaren,...
Seite 162 - Besitz, wenn sie glücklich genug gewesen sind, ihn erlangt zu haben, einer von ihren Titeln bildet. Wenn Sie hierher kommen, so sollen Sie an der Spitze des meinigen stehen: Friedrich von Gottes Gnaden, König von Preußen, Kurfürst von Brandenburg, Besitzer von Voltaire etc.
Seite 282 - Lieblinge die besten Bissen hinschob. Der Marquis trat einen Schritt zurück, schlug die Hände voll Verwunderung zusammen und rief aus : „Wie werden sich doch jetzt die fünf großen Mächte von Europa, die sich wider den »Mlu.^ui» ne Lrunaebuurj;" verschworen haben, den Kopf zerbrechen, was er jetzt thue?
Seite 58 - Wäre ich ein Heide, so riefe ich Sie unter dem Namen Apollo an; wäre ich ein Jude, so hätte ich Sie vielleicht mit dem königlichen Propheten und seinem Sohne verwechselt; und wäre ich ein Papist, so hätte ich Sie zu meinem Schutzheiligen und zu meinem Beichtvater gemacht; aber da ich nichts von dem Allen bin: so begnüge ich mich damit, daß ich Sie philosophisch hochschätze, Sie als einen Philosophen bewundere, als einen Dichter liebe und als einen Freund verehre...

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