Die Konstruktion von Feindbildern: Zum Sprachgebrauch in neonazistischen Medien

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Springer-Verlag, 17.12.2013 - 290 Seiten
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Dieses Buch liefert einen Einblick in eine extremistische Subkultur, deren Schriften nur selten an die Öffentlichkeit gelangen: Es sind die Zeitungen und Zeitschriften, die Flugblätter und Pamphlete zahlreicher neonazistischer Gruppen, die hier detailliert untersucht werden. Der Autor beschreibt die publizistischen Methoden der Neonazis und analysiert ihre Medien; er skizziert den ideologischen Sprachgebrauch einzelner Gruppen und zeichnet - ausgehend von konstruktivistischen Prämissen - die Erschaffung und Entstehung ihrer Weltbilder nach. Ziel ist es dabei stets, die linguistische Analyse politischer Kommunikation mit den Schlüsselideen einer konstruktivistischen Erkenntnistheorie zu verbinden. Wie entsteht, so lautet die Kernfrage, eine ideologische Wirklichkeit? Wie wird aus dem anderen Menschen ein Gegner? Wie werden Feindbilder konstruiert?
 

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Inhalt

Vorwort zur zweiten Auflage
11
Zur Einführung
26
Ein Modell zur linguistischen Analyse von Feindbildern
48
Das Ziel der Persuasion und die persuasiven Mittel
61
Gesichtspunkte der Textauswahl 71
69
Die Belegbarkeit gruppenspezifisch verfestigter Sprechweisen
82
Die Ideologie der Gruppe
90
Die Flugblätter und Flugschriften der Gruppe
112
Definition des Schlagwortes
147
Schlagwörter zur Diskreditierung
183
Der ideologiesprachliche Neologismus und die Methode seiner
192
Neologismen zur Diskreditierung
210
Methode der Analyse
220
Metaphern zur Diskreditierung
249
Die visuelle Konstruktion von Feindbildern
255
Weitere Quellen
271

Kategorien der Sprachanalyse
135

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Häufige Begriffe und Wortgruppen

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Über den Autor (2013)

Dr. Bernhard Pörksen ist Juniorprofessor für Journalistik und Kommunikationswissenschaft am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg.

Bibliografische Informationen