Geschichte der Erziehung vom Anfang an bis auf unsere Zeit: bearbeitet in Gemeinschaft mit einer Anzahl von Gelehrten und Schulmännern, Band 4,Ausgabe 2

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Karl Adolf Schmid
J.G. Cotta, 1898
 

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Beliebte Passagen

Seite 494 - Ich ergehe mich zuweilen des Abends mit meiner Frau und meinen Kindern. Papa! fragt die Unschuld, was ruft uns jener Bursche dort nach? Warum werfen sie mit Steinen hinter uns her? Was haben wir ihnen gethan?
Seite 514 - Von meinen Schicksalen also geführt, halte ich das Christentum für nichts anderes, als für die reinste und edelste Modifikation der Lehre von der Erhebung des Geistes über das Fleisch...
Seite 294 - Sterne sonder Zahl Mit immer gleichem Schritt und ewig hellem Strahl, Durch ein verdeckt Gesetz vermischt und nicht verwirret, In eignen Kreisen gehn und nie...
Seite 66 - Vergleichung der Lehren und Schreibart des Nordischen Aufsehers, und besonders des Herrn Hofprediger Cramers, mit den merkwürdigen Beschuldigungen gegen dieselben, in den Briefen, die neueste Literatur betreffend, aufrichtig angestellt von Johann Basedow, Prof.
Seite 505 - Jungen und träumen uns Bilder von der Menschheit, die wir nicht kennen und geben indessen auf den Buben nicht Achtung, den du Hans heißt, und der Bub wird nichts nutz, weil wir umnebelt von den Träumen der Menschheit den Hans vergessen, in welchem der Mensch, den wir erziehen wollten, aufgewachsen.
Seite 456 - Daß die Schulmeister auf dem Lande die Religion und die Moral den jungen Leuten lehren, ist recht gut, und müssen sie davon nicht abgehen, damit die Leute bei ihrer Religion hübsch bleiben und nicht zur katholischen übergehen; denn die evangelische ist die beste und weit besser, wie die katholische.
Seite 502 - Ich habe bisher die Geschichte mehr für die Wissenschaft des Bürgers (Citoyen) als des Menschen gehalten, und geglaubt, ein Mensch, der kein Vaterland hat, könnte sich von der Geschichte keinen Nutzen versprechen.
Seite 665 - Ich strecke alle meine Wurzeln und Blätter aus nach Liebe, ich muß sie unmittelbar berühren, und wenn ich sie nicht in vollen Zügen in mich schlürfen kann, bin ich gleich trocken und welk. Das ist meine innerste Natur, es gibt kein Mittel dagegen und ich möchte auch keins.
Seite 651 - Nie werde ich der vertraute Freund eines Menschen von verwerflichen Gesinnungen sein: aber nie werde ich aus Menschenfurcht einem unschuldig geächteten den Trost der Freundschaft entziehen...
Seite 555 - Das Christentum ist ganz Sittlichkeit, darum auch ganz die Sache der Individualität des einzelnen Menschen. Es ist auf keine Weise das Werk meines Geschlechts, auf keine Weise eine Staatsreligion oder ein Staatsmittel zu irgend einem Gewaltszweck.

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