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würde unter ähnlichen Verhältnissen die Differenz 11 Kilometer, bei dem Splügen etwa 5 Kilometer betragen. Zu dieser wirklichen größeren Länge der Strecke ist aber nod; die vir: tuelle zu rechnen, welche sich aus der geringeren Geschwindiga keit ergiebt, mit welcher die starfen Steigungen befahren werden müssen, und welchie etwa nur die Hälfte der gewöhnlichen bes trägt. Wenn man also für die 22 Kilometer über den Paß 1 Stunde 50 Minuten braucht, die 12 Kilometer vermittelst des Tunnels aber in 30 Minuten durchfährt, so giebt dies einen Zeitunterschied von 80 Minuten, welcher unter Annahme einer mittleren Fahrgeschwindigkeit von 25 Kilometer pro Stunde

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. . . . .

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103,208

9,000 51,208 43,000 40,268 44,282 1:39 1:38 45,952

4,787 78,931

592

205 1,106

1,128 1,177,74 1: 70,77 1:52,80 1: 478

61,926 41,282 0,600

300 18,658 12,870 5,788

110,300
13,702
36,898
59,700
31,600
63,800
1:40
1:37
56,648

1,600 83,850

438 226 1,110 1,155

1,163 1:68,17 1:54,60 1: 300

74,810

35,490 0,678

300 14,800 11,500 3,400

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226 1,102

1,024 1118,6 1:90,25 1:57,50 1:196 87,936 40,814 0,683

300 17,400 11,700 5,700

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Ganze Länge der Linie *) . . . . . . . . . . .

· · · · · · .
. . . . .

.Meter Länge der horizontalen Bahn . ..............

Gefälle ..................

. Steigungen . . . . . . . . . . · · · · · · * Stređen nördlid vom großen Tunnel .

o füblich . . . . . . . . . . Steigungsmarimum in der nördlichen Strece ........

südlichen . . . . . . . . . . länge der Streden mit Steigungen von 1:40 und darüber ... .

. . . 1:66 bis 1:40

mit Gebirgsmaschinen zu befahrenden Streden ... Höhe des nördlichen Endpunktes ............

o s südlichen
s der nördlichen Mündung des Tunnels .....
. . südlichen

s des Culminationspunktes . .......... Mittlere Steigung im Allgemeinen ................

der mit Gebirgsmaschinen zu befahrenden Strecken .... .

gewöhnlichen Locomotiven zu befahrenden Stređen . Länge ber geraden Stređen .................

Curven . . . . . . . . . . . . . . . . . ..
Berhältniß der länge der geraden Stređen zu der ganzen Länge ...
Kleinster Radius der Curven . . . . . . . . . . . . . .
Länge des großen Tunnels . . . . . . . . . . . . . . . .

• Theiles ohne Schächte . . . . . . . . . . . . . .

mit Schächten ...
Anzahl der Schädyte ......
Größte Tiefe derselben .....
Marimalsteigung im Tunnel..
Länge dieser Steigung . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Bauzeit des Tunnels ...........

Jahre Länge der übrigen Tunnels auf der Nordseite ...

Meter - - - Südseite ... s künstlichen Galerien ........

bebedten Bahn . . . . . . . . . . . . . . . . . . :

- offenen - · · · · · · · · · · · · · · · · · · · Kosten des großen Tunnels ....

der nördlichen Bahnstrede . . . . . . . . . . . . . . . . - - südlichen – ganzen Alpenbahn . . . . . . . . . . . . . . . . . .

• nördlichen Bahnstrece pro Kilometer .... s füblichen ganzen Alpenbahn .

. Länge der nöthigen Anschlußbahnen zweigeleisig ............ Meter

. . . . Kosten der Anschlußbahnen . . . . . . . . .

... Frcs. Länge der ganzen Linie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Deter Kosten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Frce. .

s . pro Kilometer. . . . . . . . . . . . . . . Geschäfte Betriebskosten .. .. . .. . . . .. .. .. ... • Bruttoeinnahme pro Kilometer eingeleifiger Bahn zu 25,000 Frcs., zweis

geleisiger zu 40,000 Frce. . . . . . . . . . . . . . . . Verhältniß der Betriebskosten zur Bruttoeinnahme ............

...

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4,500

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12

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5,272 5,340 2,116 10,685 22,496 16,479

3,013

6,494 3140 1,957

1,360 47,198 42,434 22,529 33,439

60,650 60,774 106,221 76,861 73,990,800 81,972,960 76,138,200 68,028,000 24,455,628 23,455,628)

29,966,532 50,686,165 38,592.400 57,982,980

33,866,235 149,132,593 144,020,988 134,121,180 131,860,767 604,963 582,488

948,308 991,261 871,5123

520,727

530,819 1,382,804 1,395,444 1,041,794 1,195,474 37,100 37,100

93,850 28,778 28,778

47,400. 86,311 25,000,000 25,000,000 29,020,000 52,730,461

173,726 169,086 246,650 290,461 174,132,593

| 163,141,180 184,951,228 1,002,340 999,615 661,428 635,511 3,346,000

4,856,000

.

.

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*) Es ist hierunter für den Splügen die Strece Chur - Colico, für den Lutmanier die Strece Chur - Bellinzona und für den St. Gotthard die Strecke Flüelen - Bellinzona verstanden.

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12,350" mit Maschinen hergestellt 59,280,000 Frcs.,

2,450" von Hand ....... 7,350,000 14,800" Doppelgleis ...... 11,776,000

68,406,000 Fros. Die sämmtlichen Angaben über die Verhältnisse der drei Alpenlinien, welche von der italienischen Commission untersucht wurden, finden sich in der vorstehenden Tabelle zusammengestellt, welche übrigens gegen die oben berechneten Zahlen, sowie gegen die Bestimmungen des Vertrages vom 13. October v. I. in Bezug auf die St. Gotthardbahn einige Abweichungen zeigt. Es scheinen danady noch später fleine Modificationen des Projectes angenommen zu sein, über welche wir uns indessen feine Gewißheit haben verschaffen fönnen. Die Tabelle enthält der Vergleichung halber auch ein später von dem Ingenieur Antonini aufgestelltes Project für den Splügen, welches allers dings diesen Uebergang um ein Beträchtliches verkürzen und sich audy etwas billiger stellen würde, als das von der Coms mission angenommene. Dagegen hat es den Uebelstand eines sehr langen Tunnels, welcher außerdem nur durch verdeckte Galerien von größerer Länge zugänglich wäre, so daß der Zug eine Strecke von etwa 21 Kilometer mit Steigungen bis zu 1:69 in völlige Dunkelheit zu fahren hätte.

Einschließlich der Verzinsung während der Bauzeit würde sich für die ganze St. Gotthardbahn das Anlagecapital auf rund 187 Millionen Francs stellen. Geht man nun von der Annahme aus, daß sich die durchschnittliche Einnahme von jeder beförderten Person und ebenso von jeder Tonne Güter auf 8 Centimen pro Kilometer stellt, und daß jährlid 200,000 Personen und 400,000 Tonnen Güter die ganze Bahnlänge transportirt werden, so ergiebt sich eine jährliche Bruttoeinnahme von 12,624,000 Fres. Davon die Hälfte für Bes triebskosten abgezogen, bleiben 6,312,000 Fros., welche zu dem voraussichtlichen Zinsfuß von 6,2 pCt. die Verzinsung von rund 102 Millionen Francs bewirken. Es bleiben demnady von dem Anlagecapital noch 85 Millionen unverzinst, welche dem obigen Vertrage gemäß durch die Subsidien der betheiligten Staaten zu decen sind.

R. Ziebarth.

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