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Das Wechseln der Ventile geschieht, wie leidt erfichtlich, burch das Anstoßen der Ventile an die in Fig. 8 gezeichneten vorstehenden Stifte f, f. In der gezeichneten Lage z. B. tritt der Dampf durch a, in den Kolben, und da e nach unten geöffnet ift, gelangt der Dampf unter den Kolben und drüct in Folge dessen den Cylinder nach unten. Am Ende der Bewegung wird durch den Stift g das Einlaßventil umgesteuert und durch den Stift f das Auslaßventil. In Folge dessen tritt der einströmende Dampf durch ag auf die entgegengesepte Seite des Kolbens, während der ausströmende Dampf durch das geöffnete d in den Kolben und aus diesem durch a, in's Freie geht.

(Fortsegung folgt.)

Feuerungen. Katechismus des Betriebes stationärer Dampfkeffel und Dampfmaschinen, oder Grörterung der bei der geseßlichen Prüfung vorkommenden Fragen für Heizer und Maschinenwärter, sowie zur Belehrung für Arbeiter von Dampfmaschinenfabriken und Besizer stationärer Dampfmaschinen. Von Georg Rosak, Professor und autor. Prüfungscommissär für Heizer, Wärter u. 1. w. 61 S. 8. (Preis 12 Sgr.) Wien, Lehmann & Wenßel.

Für den bei seiner Abfassung in's Auge gefaßten Leserkreis ist das vorliegende Büchelchen seinem Inhalte nach wohl ausreidiend, macht aber den Gindruck einer etwas eiligen Behandlung desselben. Denn anders kann man einige offenbare Irrthümer wohl nicht gut erklären, wenn z. B. Thonplatten zu den Körpern gerechnet werden, die auf der Oberfläche des Wassers schwimmen, oder der Balancier als ein doppelarmiger Hebel definirt wird, der die geradlinig wiederkehrende Bewegung der Dampffolbenstange in eine volle freisförmige Bewegung der Hauptwelle verwandelt u. a. m. Hodidruckmaschinen mit Condensation scheint der Verfaffer nicht zu kennen, auch sind einige Erklärungen wohl selbst für einen Kesselwärter zu naiv, z. B. daß der Dampf von kaltem Wasser verschluckt wird, oder daß Hochdruckdampf nur Dampf von einfachem Druce ist, der durch Erhöhung seiner Temperatur in einen geringeren Raum gezwängt ift.

Als Hülfsbuch für die Prüfung der Warter in Desterreich hat das Buch die Form eines Katechismus erhalten und in Folge dessen auch manche Mängel dieser Form, hauptsächlich die häufig unmotivirten und gespreizten Fragen in den Kauf nehmen müssen (z. B. was muß jeder Kessel, ehe er bedient werden darf, bestanden haben?).

R. 3.

vorgeschritten und zwar um 827",70 auf italienischer und 603",75 auf französischer Seite. Dazu die am Anfange des genannten Zeitraumes fertigen 9166",80 hinzugerechnet, giebt eine fertig gebohrte Länge von 10,588“,25, so daß von der ganzen Tunnellänge von 12,220" noch 1621",75 zu durchbohren bleiben, welche man Ende Januar 1871 fertig gestellt zu haben hofft. Die Ende 1869 fertig ausgeführte Tunnelstrecke betrug auf italienischer Seite 5555",20, auf französischer 3669",75, im Ganzen also 9224",95.

Ueber die übrigen Arbeiten der Bahnstrecke berichten die „Ann. du Génie civil“, 1870, S. 49, nach dem „Giornale del Genio civile", daß auf der Strecke Bussoleno-Barbonnècie circa 290m Viaducte in 26 Spannweiten von 8 bis 30" in Ausführung begriffen und mehrere Vrücken zum Theil bis auf die Aufbringung des eisernen Oberbaues fertig sind. Von den Tunnels derselben Strecke, welche eine Gesammtlänge von 6343" haben, find 3102" fertig ausgemauert und nod; 1256" zu bohren. Die Strecke von Bussoleno bis Serre-la-Voûte, 21,5 Kilomtr. lang, ist für 9,974,639 Freg. in Entreprise gegeben, der übrig bleibende Theil bie Bardonnèche, welcher verhältnismäßig wenig Schwierigkeiten bietet, wird von der italienischen Nordbahngesellschaft gebaut. Die auf französischer Seite noch zu bauende Strecke von Modane bis Saint-Michel von etwa 20 Kilomtr. Länge ist auf 101 Million Francs veranschlagt und soll in spätestens 18 Monaten fertig werden. Ueberhaupt werden sämmtliche Arbeiten so gefördert, daß mit der Eröffnung des großen Tunnels, Mitte 1871, die ganze Bahnstrecke dem Verkehr übergeben werden kann.

Genaueres über den Tunnelbau am Mont-Cenis findet sich auch Bd. XI, S. 303 d. Z.

R. 3.

Bauwesen. Nomberg's Zeitschrift für praktische Baukunst. Zur Verbreitung gemeinnüßiger Kenntnisse, sowie der neuesten Erfindungen und Entdeckungen im Gebiete des gesammten Bauwesens und in den bauwissenschaftlichen Gewerben überhaupt, zunädist für Architekten, Baumeister, Ingenieure, Bauherren, Maurer- und Zimmermeister u. s. w. Jahrgang 1869. Erstes Heft. Berlin, Allgemeine Deutsche Verlagsanstalt.

Die Romberg'sche Zeitschrift für praktische Baukunst, welche bis in die Jahre 1852 oder 1853 vielfach bekannt und verbreitet war und darauf unter der Redaction des Baurath Knoblauch bis vor ungefähr sechs oder steben Jahren erschien, seit der Zeit aber, nach Wissen des Schreibers dieser Zeilen, ruhte, liegt nun von Neuem in ihrer alten Gestalt und Einrichtung vor. Die Mittheilungen verschiedener baulider Ausführungen, welche die erste Nummer des Jahrgange8 1869 bringt, verfehlen nicht das Interesse der Leser anzuregen, dasselbe wird von den unter der Rubrif ,, Kunst- und Eisenbahnberichte“ gegebenen Notizen, welche sich besonders der Darstellung der Entwickelung der Verkehrsanstalten widmen, behauptet. Eine Abhandlung über die Conftruction der hölzernen Hänge- und Sprengwerke schließt fich weniger den Anforderungen der Neuzeit an. Man hat sich an dergleichen vergänglichen und deswegen theuren Constructionen nadigerade müde gesehen und studirt, und freut sich zu sehr der Mittel, welche die jebige Industrie an die Hand giebt, jene zünftigen Kunststücke vermeiden und durd, bessere Constructionen erseßen zu können.

Bergwesen. Mauerberdämmung in einem Kohlenschacht. In dem „Bulletin de la Soc. de l'Industrie minérale“, Bd. XIV, S. 209 beschreibt der Grubendirector Ghanfjelle die Ausführung eines Mauerdammes in dem Schachte Monterrad bei Firminy, zur Abdämmung von Wasser, welches in einem Ueberhau plößlich durdigebrochen war.

In einem Ueberbau war die Firste auf 4 bis 5" ausgebrochen, und durch diesen Brudy waren 400 bis 500 Hektoliter Wasserzugänge zugeführt. Man hat diesen Bruch (cloche) mittelft eines kleinen Mauerschachtes ausgemauert, vor denselben einen gemauerten Streckendamm geschlagen, das Ueberbauen nach dem Querschlage zu in Mauerung gesegt, am Kreuzpunkte beider ein cylindrisches senkrechtes Gewölbe zur Stüße der Mauer iin Ueberhauen geschlagen, welche gegen die Stöße des Querschlages verwiderlagt wurde, den Querschlag in Mauer gelegt und zu deren Widerlager wieder ein senkrechtes Tonnengewölbe geschlagen, das Dach der Grundftrede durch Scheibenmauer und Bergversaß gesidert.

In dem Streckendamme im Ueberhauen wurde ein Fahrrohr angebracht, durch weldjes die Maurer und die Materialien für den Mauersitadıt im Bruche geschafft wurden, ein zweites Rohr unter diesem zur Abführung der Wasser, welche aus der Firste sprangen und mittelft eines Trichters in dies Abflußrohr geleitet wurden, um die Arbeiter gegen die heftig springenden Wasser zu schüßen, und endlich ein Rohr zur Abführung der Luft über dem Fahrrohre, weldies bis in das Höchiste des Bruches geleitet war.

Man schloß erst das Wasserabführungsrohr, dann das Fahrrohr mit einem gußeisernen Döbbel, und als das Luftrohr Wasser gegeben hatte, dieses mit einem Manometer. Die Verdämmung kostete im Ganzen 34,429,30 Frcs.

3. H. S. Hüttenwesen. Formen aus feuerfestem Material bei Hohöfen. Die Formen von Gouteaur, welche in „Propagation industrielle“, 1869, S. 14, beschrieben sind, haben den Zweck, die bisher im Gebrauce stehenden Wasserformen aus Bronze, Kupfer oder Eisen durch solche aus feuerfestem Material zu erseßen. Statt der hohlen mit Wasser gekühlten metallenen Formenwände benußt Gouteaur massive Wände von feuerfestem Material; von innen sind dieselben mit einer inwendig genau conisch ausgedrehten Metallröhre ausgefüttert, in welcher die Düse gleitet, und sind daran zwei Gisenstangen angebracht, mittelft welcher die Form von außen an der Dfenmauer befestigt ist. Mit dieser Form soll das Kühlwasser für die Formen erspart werden.

Dm.

Stand der Arbeiten am Mont Cenis. Im Laufe des verflossenen Jahre8 1869 ift, nach einer Notiz im Engineering“, Nr. 214, S. 79, der große Tunnel am Mont Cenis um 1431®,45

Angelegenheiten des Vereines.

H. Vodrodt, Werkstatt - Vorsteher der Königl. niederschleftsch

märkischen Eisenbahn in Frankfurt a. d. D. (1269).

In der am Sonntag den 20. Februar 1870 in Düsseldorf ftattgefundenen leßten Sißung des Festcomité's der Hauptversamm= lung des Vereines deutscher Ingenieure in Düsseldorf im Jahre 1868 wurde nach geschehener Rechnungeablage einstimmig bes schlossen, dem Cassirer, Hrn. Ober-Ingenieur 6. Dieße, Decharge zu ertheilen und den Ueberschuß im Betrage von 290 Thlr. 20 Sgr. dem technischen Vereine für Eisenhüttenwesen zu wissenschaftlichen Zwecken zu überweisen.

Das Fest comité.
6. Diese. E. Dittmar. H. Hols. L. Leiß mann.

Nantulle. W. H. Pepy . 3. Schimmelbusch.
Dr. Stammer. P. Stühlen. 6. Weyer. H. Wiesent bal.

D. Windscheid.

Aenderungen zum Verzeichniß der Mitglieder. 2. Duste, Mitglied der Normal-Gid;ungs-Commission des nord

deutschen Bundes, Königl. Eidungs- Inspector der Provinz Brandenburg und Director des Königl. Gichungs

amtes in Berlin (10). B. Velthuysen, Ingenieur und Theilhaber des Ham'schen Hammer

werkes in Frankenthal (729). Mh. A. Dumreicher, Königl. Baumeister in Saarbrück (1632). P. S. Ad. Lavaud, Ingenieur der Actien - Maschinenbauanstalt Vulcan

in Bredow bei Stettin (1173). P. Homann, Inspector der Zuckerfabrif in Gänsefurth bei Staßfurt

(645). S. A. Hugo Jacobi, Ober-Ingenieur der Gutehoffnungshütte in Sterf

rade (593). W. E. A. Scuchart, General - Director der f. f. priv. Innerburger

Hauptgewerkschaft in Wien (487). E. Th. Baumann, Mitglied der Normal-Gichungs-Commission des

norddeutschen Bundes und Mechanicus des Königl.

Eidungsamtes in Berlin (27). Wilh. Brück, Maschinenfabricant, Firma: Brüd, Rretichel

& Co., in Osnabrück (1573). 61008, Ingenieur von Gvence Coppée, z. 3. in Dortmund (738). 6. Diesel, Ingenieur der Maschinenfabrik von Gebr. Deder in

Ganstatt (1164). Friedr. Fischer, Ingenieur der Maschinenfabrik von A. Borsig

in Moabit bei Berlin (1191). G. Gerber, technischer Director der Lernißer Walzwerfs- und

Bessemerstahlfabrication Actien-Gesellschaft in Terniß bei

Wiener Neustadt (983). Gensert, Hüttendirector der Firma Hahn & Huldschinski in

Berlin (1004). Jul. Jacobi, Director der Adalberthütte der Prager Eisen

industrie-Gesellschaft in Kladno bei Prag (74). Bruno Räßner, Civil-Ingenieur in Leipzig (592). Ernst Lange, Ingenieur der Gutehoffnungshütte in Sterfrade

(1386). Curt Eduard Peßold, Besißer der Glasfabrik Haidemühl bei

Spremberg (350). Friß Schiele, Ingenieur der Hirzenhainerhütte bei Ortenberg

(Hessen) (1273). 6. Schönemann, Maschinen - Inspector der schlesischen Actien

Gesellschaft für Bergbau ac. in Lipine bei Morgenroth (76). Franz Iischler, Ingenieur der Maschinenfabrik von Möller &

Blum in Berlin (1617).

Dem Vereine find ferner beigetreten die Herren : Bögehold, Ingenieur der Grube Maria in Höngen

(1456). Holzapfel, Ingenieur der Gesellschaft Phönir in Gsch

weiler-Aue (1219).
v. Kaven, Baurath und Director des Polytechnicums

A.
in Aachen (115).
Koners, Bauunternehmer in Aachen (113).
Rothe, Ingenieur der Gesellschaft Englerth & Cünzer

in Eschweiler-Aue (111). Zids, Ingenieur der Grube Maria in Höngen (99). Voß, Ingenieur der Maschinenfabrik von W. Wedding in Berlin

(68). B. Franz Freudenberg, Ingenieur in Altenhundem (703). L. Wilh. Baraquin, Ingenieur der Rühnle'schen Ma

schinenfabrik in Frankenthal (1575). Jac. Goehring, Associé der Refselfabrik von Laus.

mann, Rie8 & Co. in Frankenthal (1639). Phil. Horn, Mechanicus in Frankenthal (1652). 6. Krumbiegel, Werkführer der Maschinenfabrik von

Mh. 3. Pallenberg in Mannheim (219). Heinr. Lau 8 mann, Associé der Resselfabrik von Laus.

mann, Ries & Co: in Frankenthal (1665). Dr. Schirges, Secretair der Gentral-Rheinschifffahrts

Commission in Mannheim (66). 3. Schneider, Buchdruckereibesißer in Mannheim (1697). 6. Amtmann, Ober-Ingenieur der Gleiwißer Hütte in

Gleiwiß (93) Hermele, Hüttenmeister in Hohenlohehütte bei Katto- \ 0. S.

wiB (70).
Weinreich), Ingenieur in Kattowiß (212).
Siegfried Blau, Walzwerf - Ingenieur in Burbach bei

Saarbrück (226).
Eduard Böding, Eisenhüttenbesiger, Halberger Eisen-

werf bei Saarbrück (192).
Wilhelm Eichacer, Gisenbahntechniker in St. Johanns
Saarbrück (175).

P.S. Paul Meyer, Hütten-Ingenieur in Heilbronn (141). Wilh. Philippy, Ingenieur der Cofsanlage De Wendel

bei Sulzbach (179). Ernst Wengel Glasfabricant in Friedrichsthal (146). Carl Ziegler, Ingenieur der hessischen Ludwigsbahn,

3. 3. in Burbach bei Saarbrück (1366). Emil Delgobe, Director in Montigny bei Couillet

(Belgien) (122). Omelin, Ingenieur des Dr. Strousberg'ichen Walz

E. werfe8 Dortmund (1535). Schüp hau 8, Ingenieur des Dr. Stroudberg'ichen

Walzwerkes in Dortmund (127). Aler. von Döring, Kaiserlich russtscher Ingenieur-Oberstlieutenant

und Chef der Kaiserlichen Ingenieur-Verwaltung in Rron

stabt (Rußland) (63). Baron von Liesenhausen, Kaiserlicher Ingenieur - Generals

Lieutenant, Ercellenz, in St. Petersburg (1324).

M i t the il u n ge n
aus den Sißungsprotokollen der Bezirks- und 3 w eigoereine.
Berliner Bezirksverein.

Locomotivfeuerbuchsen mit flacher Dede,
(Fortsegung von Band XIII, Seite 531.)

wie eine solche in Fig. 2 und 3 auf Blatt 1 dargestellt ift. Seit

einigen Jahren werden vielfach solche Feuerbuchsen angewendet, Sigung vom 16. Juli 1869. Vorsigender: Hr.

deren Längekanten mit 8 bis 10 Zoll (210 bis 2600) Radius Beder. Protokollführer: Hr. Ziebarth. Anwesend 12 Mit

abgerundet find, wobei die sonst üblichen Deckenbarren vermieden glieder.

werden und die Verankerung durch lange Stehbolzen bewirkt Nachdem die Versammlung von einer Mittheilung des Ver

wird. eines für Eisenhüttenwesen, die Untersuchungen über Resselerplo

Diese Construction scheint von der franzöftschen Nordbahn ftonen betreffend, Kenntniß genominen, wurden die HHrn. Beder

herzurühren, welche seit dem Jahre 1861 Maschinen mit derartigen und Endenthum zu Deputirten des Bezirksvereines für die Vor

Feuerbucsen im Betriebe hat. Eine ihrer ersten, gebaut von versammlung über den Berliner Antrag wegen der Stimmen

Gouin in Paris, war 1862 in London ausgestellt und erregte übertragung gewählt. Auf den Bericht der betreffenden Com

durch ihren liegenden Schornstein und Dampfüberhißer und andere mission wurde dann beschlossen, von der in voriger Sigung bean

fühne Constructionen allgemeines Aufsehen. tragten Ausarbeitung von Maß- und Gewichtstabellen (Bd. XIII, S. 533) Abstand zu nehmen. Hr. R. Schneider berichtete

1867 waren in Paris sowohl von Frankreidy, als aud; von noch über neuere Vervollkommnungen der Langen'schen Gas

Belgien Maschinen mit flachen Feuerbuchsdecken ausgestellt. maschine.

Diese Construction hat folgende Vorzüge vor der sonst all

gemeinen mit runder Decke und Deckenbarren: Sißung vom 6. August 1869. Vorsißender: Hr. Beder. Protokollführer: Hr. Ziebarth. Anwesend 12 Mit

1) Reduction des Gesammtgewichtes um ca. 10 Ctr. bei

Locomotiven mittlerer Größe. glieder.

2) Bei Maschinen mit sämmtlichen Adsen unter dem Kessel, Nach einer Besprechung der Tagesordnung der Hauptversammlung, in welcher namentlich der Antrag des Pfalz-Saarbrücker

die auf dem Continent immer mehr in Aufnahme kommen und

welche besonders bei langen Feuerbuchsen eine fast unvermeidliche Bezirkøvereines, welcher den einzelnen Bezirkøvereinen das Recht eines selbstständigen öffentlichen Auftreteng abspricht, von mehreren

zu große Belastung der Hinterachse erhalten, eine Reduction der

Belastung der legteren. Rebnern scharf angegriffen wurde, machte Sr. Scheer von öffentlichen Versuchen Mittheilung, welche in Kurzem in Berlin mit

3) Die Kupferbuchádecke ist sehr leicht zu reinigen, da dieErtincteuren der Schäffer & Budenberg'schen Fabrik angestellt

selbe freiliegt, und dazu noch rechts und links eine bis zwei große werden sollen. Vorschläge zu einer offiziellen Theilnahme des

Reinigungsluken angebracht werden, während bei Deckenbarren die

Reinigung der Feuerbuchbecke fast unausführbar ist. Bezirkøvereine an diesen Versuchen und eine ebensolche Berichte

4) Der Dampfraum wird beträchtlich vergrößert gegen eine erstattung darüber wurden abgelehnt (vergl. BD. XIII, S. 691). Schließlich erläuterte Hr. Beder die Siemen'schen Maischfühl

gleich hohe runde Decke.

5) Die durch den Kessel gebenden Lingsanfer, welche bas apparate, welche in seiner Fabrik ausgeführt werden.

Innere des Ressels sehr verbauen, können leicht entbehrt werden, Sißung vom 20. August 1869. - Vorfigender: r.

da die Feuerbuchsveranferungen sehr viel Raum lassen, um den Beder. Protokollführer: Hr. Ziebarth. Anwesend 20 Mita

Feuerbuchårücken durch Blech- und Winfeleisen- oder durch T Eisenglieder.

versteifungen genügend gegen Durchbiegen zu schüßen. Die Versammlung beschäftigte sich wieder mit der Jages

Natürlid) erhält dann auch die Rauchkammerrohrwand entordnung der Stettiner Hauptversammlung, wobei von

sprechende Versteifungen. Neuem die scheinbar animose Haltung des Pfalz - Saarbrücker

6) Ventile und Hähne lassen fich auf der geraden Decke Bezirkøvereines dem Berliner Bezirksverein gegenüber beklagt wurde.

bequemer anbringen, als auf der runden, ebenso wird für die ArHr. Specht berichtete sodann über den kürzlich ftattgefundenen

maturen am Feuerbudysrücken bedeutend an Raum gewonnen und Einsturz eines neuen Kellers in der Hopf'schen Brauerei

lassen sich dieselben besser arrangiren. auf dem Bof, welcher durch den Bruch einer gußeisernen Säule

Die Aufhängung der Kupferbuchédecke geschieht durch schmiedeveranlaßt worden. Nach dem Einsturz zeigte sich der obere Theil

eiserne Verticalanker, welche bei etwa 4 Zoll (105) Theilung der Säule abgebrochen, der untere Theil derselben von 5} Fuß

ca. 1 Zoll (23mm) Durchmesser im mittleren glatten Theile und (1",73) Länge war durch die 44 Zoll (1",15) im Geviert haltende

an den Enden ein entsprechend stärkeres Gewinde haben. Sie Grundplatte hindurch in daß mangelhaft ausgeführte Fundament

werden von außen hineingeschraubt und innen mit einer gehineingetrieben. Es wurden noch ein Wasserstandeglas, welches

schlossenen Mutter versehen, außen haben sie dann einen Ropf, an den Stellen, welche in der Verpackung geseffen hatten, faft

oder sollen fte vernietet werden, so bleibt am stärkeren Ende ein ganz durchgefressen war, und kugelförmige Anhäufungen

Vierkant stehen, welches, nachdem der Bolzen eingeschraubt, abvon Resselstein aus einem Dampfcylinder vorgezeigt.

geschnitten wird, und wird dann der Bolzen an beiden Enden Sißung vom 1. October 1869. – Vorfißender: Ør. vernietet. Beder. Protokollführer: Hr. Ziebarth. Anwesend 19 Mits

Die Seitenwände werden durch) Horizontalanfer, welche durch glieder und 1 Gaft.

beide Wände geschraubt, an den Enden Kopf und geschlossene Der Abend wurde durch die verschiedensten technisdien Mit- Rotbgußmutter erhalten, veranfert. Man macht fie im mittleren theilungen ausgefüllt. Hr. Petold theilte mit, wie er auf einer glatten Theile ca. 14 Zoll (294) ftark, bringt ste je nach der gewöhnlichen Drehbank durch Schrägstellen der Bohrspindel Höhe der Feuerbuchse in Horizontalreiben übereinander an, welche gegen die Bewegung des Arbeitsstückes sehr saubere elliptische vertical 5 bis 7 Zoll (130 bis 185") und horizontal ca. 8 Zoll Löcher hergestellt habe. Hr. Len erläuterte die neuere Con- (210"") von einander abstehen. struction von

Die Bolzen werden von bestem Holzkohleneisen gefertigt, und

heutigen amerikanischen Maschinenbau das höchste Lob und vers glich das dortige Werkzeugsystem, wie es von Colt eingeführt ift, mit dem unsrigen. Unter anderen interessanten Dingen beschrieb er den Niagara, durch welchen 2000 Millionen Gentner Wasser pro Stunde vom Erie nach dem 334 Fuß (105") tiefer gelegenen Ontario geführt werden, welche bei den Fällen auf einer Weite von zusammen 2900 Fuß (910") 164 Fuß (51",5) senkrecht hinabstürzen. Die Wasser selbst, die Kühnheit der allgekannten Brücken, der Lurus der anliegenden Hotels, die Pracht der Landschaft, sollen die fühnsten Erwartungen überflügeln. Zwar berührte der Vortragende einige technische Details und zeigte auch Proben eigenthümlicher technischer Producte vor, wie z. B. aus Nußbaumholz gepreßte Hautreliefs, welche die vollendetste Bildhauerarbeit an Sauberkeit übertreffen, doch konnte er bei der Kürze des Abende dem reichen Material gegenüber der Erwartung der Versammelten nur zum geringen Theil genügen und wurde aufgefordert, in Zukunft noch weitere Mittheilungen iber sein Adoptivvaterland zu machen.

Den Rest des Abende füllten innere Vereinsangelegenheiten.

geht man bie 8000 Pro. (56 Kilogrm. pro Quadratcentimeter) Faserspannung für den Arbeitetruck.

Um den oberen Theil der Feuerbuchsrückwand zu versteifen, nietet man dicht vor der Feuerbuchse oben an den hintersten Kesselschuß ein Stück Domflanscheisen, durch welches Anker, den vorigen ähnlich, gesteckt und in die Thürwand gesdraubt und durch Muttern geschlossen werden.

3ft die Feuerbuchse stark überhöht, so wird die Feuerbuchborder- und Rückwand durd eingeschraubte Anker verbunden.

Auf das Schneiden der Anfer und Schneiden und Härten der Schneidebohrer ist die größte Sorgfalt zu verwenden, und besonders die Herstellung der oft bis 7 Fuß (2“,20) langen Gewindebohrer (dirierig.

Eine Locomotive mit Feuerbucise dieser Art ist abgebildet und beschrieben in den Hüttenzeid;nungen, Jahrgang 1869, und ebenso im „Engineering“, October 1869. Legterem ist die Abbildung auf Blatt 1 entnommen.

Hr. Sdred beschrieb eine bei F. Wöhlert erbaute Locomotive für eine ungarische Bahn von 13 Zoll (340nm) Spurs weite, und Hr. Radodi gab eine detaillirte Beschreibung des von Borsig erbauten cijernen Troendoos zu Swinemünde, dessen Bau er geleitet. Das Totalgewicht desselben beträgt circa 40,000 Ctr., die größte Tragfähigkeit ca. 72,000 Ctr., ein Gewicht, wie es etwa das Panzerschiff , Friedrich Carl" besigt. An diese sehr interessante Mittheilung schlossen die HHrn. Beder und v. Gyzidi eine Besprechung anderer Docfconstructionen an.

Sißung vom 26. November 1869. Vorsißenber: Hr. Dr. Brothe. Protokollführer: Fr. 6. Beder. Anwesend 10 Mitglieder.

Nach Erledigung einer durch den Austritt dreier Vorstandes mitglieder nothwendig gewordenen Ergänzungswahl beschäftigte fich die Versammlung mit der Besprechung von etwaigen Maßnahmen zur Hebung des Bezirksvereines, und einer Vorwahl für den nädystjährigen Vorstand.

Sißung vom 3. December 1869. Vorfißender: Hr. Dr. Grotbe. Protokollführer: Hr. Beder.

Nach erfolgter Vorstandswahl gab Hr. Pepold Veranlassung zu einer Discussion durch Erläuterung der Ericson'ichen Betrachtung, wonach die mit den nach dem Aequator zufließenden Strömen Dorthin geführten Schlamınmassen durch ihre Ueberführung in eine erhöhte Peripheriegeschwindigkeit der Erde an fich wesentlich retardirend auf die Arendrehung der Erde einwirfen müßten.

Sigung vom 7. 3anuar 1870. Vorsigender: Hr. Pegold. Protokollführer: Hr. Lenß. Anwesend 9 Mitglieder.

3n seiner eröffnenden Ansprache erörterte der Vorsigende einige innere Vorkommnisse, welche verderblich auf den Verein gewirkt bätten und ermahnte die Mitglieder zu reger Theilnahme an den fünftigen Sißungen, indem er betonte, daß der Vorstand eines Vereines wohl die aus leßterem herauß fich fundgebenden Regungen klug und nüßlich verwerthen fönne, daß es aber außerhalb seiner Macht und seines Berufes liege, ohne die nöthigen Sympathien seitens der Mitglieder einen Verein zum Gedeihen und Ansehen zu führen. Sißung vom 21. Januar 1870.

Vorfißender : Hr. C. Schneider. Protokollführer: Hr. Opiß. Anwesend 18 Mitglieder und 10 Gaste.

Hr. Þeßold hielt einen Vortrag über seine im vorigen Sommer nach Amerika unternommene Reise. Nächst den Erlebnissen auf der Seereise schilderte er das für alle Ingenieure so interessante Land, wie es dem tieferen Kenner und dem vorurtheilelosen Freunde der Freiheit erscheine. Er spendete dem

Bezirksverein an der Lenne.

(Fortsegung von Seite 87.) XVIII. Versammlung vom 12. December 1869 zu Altena. – Vorsigender: Hr. 6. Kugel. Schriftführer: Hr. O. Vehling. Anwesend 15 Mitglieder und 1 Gast.

Nachdem der Vorsigende Bericht über das von Hrn. Dr. Ora&hof erlassene Rundschreiben vom 22. September, die auf der Hauptversammlung gefaßten Beschlüsse betreffend, erstattet, fand die Wahl einer Commission zur Durchberathung eines neuen Kesselregulativo Statt, in welche die HHrn. Heinemann, Schmelzer, Schuchart, Klein, Peters, Majert und Ad. Brüning hau8 erwählt wurden, um bis zur nächsten Versamms lung den Entwurf eines Regulative zur Discussion zu bringen.

Danach erfolgte dann eine Vorberathung über den Entwurf des Statuts zu einem deutschen Techniferverein, an welche fich ein Vortrag des Hrn. Heinemann über die verschiedenen Ventilations- und Heizung & methoden cloß, welcher in nächster Zeit vollständig veröffentlicht werden soll.

XIX. Versammlung vom 30. Januar 1870 zu Wers dohl. - Vorsißender: Hr. 6. Rugel. Schriftführer: Hr. Ad. Brüninghaus. Anwesend 9 Mitglieder.

Es wurde zunächst der vorgelegte Cassenbericht nach stattgehabter Prüfung dechargirt, und erstattete danach die in der vorigen Versammlung gewählte Commission zur Vorberathung eines Dampffefjelregulative Bericht durch ihren Vorfigenden Hrn. Heinemann, und wurde nach wenigen Abänderungen die Vorlage

zu einem

Dampfkefselregulativ in nachstehender Form von der Versammlung gutgeheißen.

$. 1. Dem Antrage auf Ertheilung der Genehmigung zur Anlage eines Dampfkessels sind nachstehend genannte Zeichnungen und Beschreibungen in doppelter Ausfertigung beizufügen:

I. Wenn die Anlegung eines feststehenden Dampffefsels beab= ftchtigt wird:

1) Gin Situationsplan, welcher den Ort der Aufstellung nebst seiner Umgebung bis auf 100 Fuß (30") Entfernung um= faßt und in einem hinreichende Deutlichfeit gewährenden Maßstabe aufgetragen ist.

2) Der Bauriß, wie er von dem Erbauer wegen Angabe der erforderlichen Räume geliefert wird, aus welchem sich der Standpunkt des Ressels, des Schornsteines und die Lage der Feuer- und Rauchröhren deutlich ergeben muß. Hierzu genügt ein einfacher Grundriß und eine Längenansicht oder ein Durc= schnitt.

3) Eine Zeichnung des Ressels in einfachen Linien, aus · welcher die Größe der vom Feuer berührten Fläche zu berechnen und die Höhe des niedrigften zulässigen Wasserstandes über den Feuerzügen zu ersehen ist.

4) Eine Beschreibung, in welcher die Dimenstonen des Refsels, die Gattung des Materials, die Art der Zusammenseßung, die Dimensionen der Ventile und ihre Belastung, sowie die Einrichtung der Speisevorrichtung und der Feuerung genau anges geben find.

Die schriftliche Angabe über den Zweck des Refsels genügt hiernach. Bei Erweiterung einer bereits concesfionirten Resselanlage bedarf es nicht der neuen Anfertigung der Zeichnungen ad 1 und 2, sondern nur einer entsprechenden Vervollständigung derselben.

II. Wenn die Anlegung eines Schiffs-, Locomotiv- oder Locomobilfefsels beabsichtigt wird:

Eine Zeichnung und Beschreibung wie vorstehend unter Nr. 3 und 4 angegeben. – Unter Locomobilfefsel find alle solche zu verstehen, bei denen die Feuerung mit dem Kessel zugleich transportabel ist, und dabei betriebsfähig bleibt.

$. 2. Die Prüfung der Zulässigkeit der Anlage erfolgt nach Maßgabe der Bestimmungen des geltenden Gewerbegesepes. 3n8= besondere find im allgemeinen polizeilichen Interesse nachfolgende Vorschriften zu beachten, deren genaue Befolgung vor Ertheilung der Genehmigung zur Benußung des Dampffeisele durch einen sachverständigen Beamten zu bescheinigen ist.

$. 3. Unterhalb solcher Räume, in denen sich Menschen aufzuhalten pflegen, dürfen Dampfkessel, deren vom Feuer berührte Fläche mehr al8 50 Obrtfß. (5 Odrtmtr.) beträgt, nicht aufgeftellt werden. Innerhalb solcher Räume, in denen fic), außer dem zur Bedienung des Ressels und der Maschinen nothwendigen Personale, Menschen aufzuhalten pflegen, dürfen Dampfkessel von mehr als 50 Dortfß. (5 Odrtmtr.) feuerberührter Flädhe nur in dem Falle aufgestellt werden, wenn die Ressel weder unter Mauerwerk stehen, noch mit Mauerwerk, welches zu anderen Zwecken, als zur Bildung der Feuerzüge dient, überdeckt find. Jeder Dampfkessel muß so angeordnet sein, daß die Einwirkung des Feuers auf denselben und die Circulation in den Feuerzügen ohne Schwierigkeit gehemmt werden kann.

S. 4. Wenn ein Dampfkessel in einer Entfernung von weniger als 10 Fuß (3",2) von benachbarten Gebäuden angelegt werden roll, so muß er von der äußeren Wand durch eine mindestens 2 Fuß (0”,63) starke Schußwand getrennt werden, deren Höhe seinen höchsten Dampfraum um mindestens 3 Fuß (0",94) übersteigt. Für je 40 Odrtfß. (4 Odrtmtr.), um welche die Feuerberührte Fläche eines Dampfkessels 200 Dortfß. (20 Odrtmtr.) übersteigt, muß der festgeseßten Minimalstärke dieser Schußwand 1 Zoll (26"") zugeseßt werden. Diese Schußwand kann in Stein

oder Holz mit Füllung ausgeführt und durch die Umfassungswand des Kesselraunies gebildet werden.

S. 5. Zwischen demjenigen Mauerwerke, welches den Feuerraum und die Feuerzüge des Dampfkessels einschließt (Rauchgemäuer), und den dasselbe umgebenden Wänden muß ein Zwischenraum von mindestens 3 Zoll (10 Centimtr.) verbleiben, welcher oben abgedeckt und an den Enden bis auf die nöthigen Luftöffnungen verschlossen werden darf.

Bei Kesselanlagen, welche aus zwei oder mehreren Dampffesseln bestehen, ist ein freier Zwischenraum zwischen dem Rauchmauerwerk je zwei benachbarter Resselöfen nid)t erforderlich, sondern die Trennung der Feuerzüge durch eine je zwei Kesselöfen gemeinsame Scheidewand gestattet.

S. 6. Die durch oder um einen Dampfkessel gelegten Feuerzüge müssen an ihrer höchsten Stelle mindestens 4 Zoll (105mm) unter dem festgeseşten niedrigsten Wasserspiegel im Dampffefsel liegen. Bei Dampfichiffefesseln von mehr als 4 bis 6 Fuß (1",25 bis 1",88) Breite muß die Höhe des niedrigsten Wasserspiegels über den höchsten Feuerzügen mindestene 6 Zoll (155), bei folchen von mehr als 6 bis 8 Fuß (1",88 bis 2”,5) Breite 8 Zoll (210""), und bei solchen von mehr als 8 Fuß (2”,5) Breite mindestens 10 Zoll (260"") betragen.

Auf Rauchröhren, Dampftrocken- und Ueberhigungsapparate finden die vorstehenden Bestimmungen in dem Falle keine Anwendung, wenn ein Erglühen des mit dem Dampfraum in Verbindung stehenden Theiles ihrer Wandungen nicht zu befürchten ist.

$. 7. Jeder Dampfkessel muß mit mindestens zwei Vorrichtungen zur jederzeitigen zuverlässigen Erkennung der Wasserstandehöhe im Innern desselben versehen sein. Diese Vorrichtungen müssen unabhängig von einander wirksam sein und es muß jede derselben den niedrigsten Wasserspiegel marfiren.

$. 8. An jedem Dampfkessel muß ein Speiseventil angebracht sein, weldies bei Inbetriebseßung der Speisevorrichtung fidh felbftthätig öffnet.

Jeder Dampffefsel muß mit wenigstens zwei zuverlässtgen Vorrichtungen zum Speisen versehen sein, welche unabhängig von einander, sei es durdy die Dampfkraft des Sesselø selbst, sei es durch eine andere Kraft in Betrieb geseßt werden können, und von denen jede für sich im Stande sein muß, dem Ressel das zur Speisung erforderliche Wasser zuzuführen. Mehrere zu einem Betriebe vereinigte Dampffefsel werden hierbei als ein Kessel angesehen.

8. 9. Auf jedem Dampfkessel müssen ein oder mehrere zwecf= mäßig ausgeführte Sicherheitsventile angebracht sein, welche nach Abzug der Stiele und der zur Führung derselben etwa vorhandenen Stege für jeden Quadratfuß der gesammten vom Feuer berührten Fläche im Ganzen mindestens die nachstehend bestimmte freie, zur Abführung der Däinpfe dienende Deffnung haben, nämlich bei einem Ueberschuß der Dampfspannung über den Druck der äußeren Atmosphäre von

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