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und Domänenkammern, zu Breslau mit 32, und zu Glogau") mit 16 landräthlichen Kreisen hin. Zur Akzise- und Servisverwaltung bekam das Kammerdepartement zu Breslau außerdem 7 steuerräthliche, das zu Glogau 3 steuerräthliche Kreise: ganz so wie in den alten Landestheilen. So hatte jedes der beiden Kammerdepartements auch ein Collegium medicum et sanitatis unter sich und die ganze Provinz bekam den 14. März 1744 eine eigene „Generalmedizinalordnung *),“ nach welcher z. B., im Widerspruche mit dem übrigen State, den Militärärzten die Zivilpraxis in Schlesien bis zum Jahre 1792 untersagt war, obgleich die Scharfrichter Beinbrüche heilen durften.

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1) Ihre Einrichtung wurde den 25. Nov. 1741 durch ein Edikt bekannt

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1) Neue Auflagen dieser Reglements erschienen den 1. Mai 176. Das Marsch reglement und das Okonomiereglement haben wir lei

der nicht erlangen können.

2) Mylius C. C. Contin. IV. p. 155.

3) General Du Moulin war den 26. Sept. 1729 zum Generalquartiermeister ernannt worden und blieb auch bis an seinen Tod 1756 im Genusse dieses Amtes, obgleich Friedrich allein besorgte, was in den Generalquartiermeisterberuf gehörte (s. Schmettau's Leben S. 282.), bis er den Grafen Schmettau heranzog.

4) Einen Dienstbrief des Königs an Oberst Du Moulin vom 3. Febr. 1741 findet man in ,,Helden-, Stats- und Lebensgeschichte. Dheil 1. S, 718.

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