Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland, Band 55

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Guido Görres, George Phillips, Franz Binder, Georg von Jochner
In Commission der literarisch-artistischen Anstalt., 1865
 

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Seite 214 - Lassen Sie es aber doch einmal einen in Berlin versuchen, über andere Dinge so frei zu schreiben, als Sonnenfels in Wien geschrieben hat; lassen Sie es ihn versuchen, dem vornehmen Hofpöbel so die Wahrheit zu sagen, als dieser sie ihm gesagt hat; lassen Sie einen in Berlin auftreten, der für die Rechte der Untertanen, der gegen Aussaugung und Despotismus seine Stimme erheben wollte...
Seite 214 - Sonst sagen Sie mir von Ihrer Berlinischen Freiheit zu denken und zu schreiben ja nichts. Sie reduziert sich einzig und allein auf die Freiheit, gegen die Religion so viel Sottisen zu Markte zu bringen, als man will.
Seite 214 - Sonnenfels in Wien geschrieben hat; lassen Sie es ihn versuchen, dem vornehmen Hofpöbel so die Wahrheit zu sagen, als dieser sie ihm gesagt hat; lassen Sie einen in Berlin auftreten, der für die Rechte der Untertanen, der gegen Aussaugung und Despotismus seine Stimme erheben wollte, wie es itzt sogar in Frankreich und Dänemark geschieht: und Sie werden bald die Erfahrung haben, welches Land bis auf den heutigen Tag das sklavischste Land von Europa ist.
Seite 792 - Placet (genehmigt), weil so viele große und gelehrte Männer es wollen; wenn ich aber schon längst tot bin, wird man erfahren, was aus dieser Verletzung von Allem, was bisher heilig und gerecht war, hervorgehen wird...
Seite 214 - Sottisen zu Markte zu bringen, als man will. Und dieser Freiheit muß sich der rechtliche Mann nun bald zu bedienen schämen. Lassen Sie es aber doch einmal einen in Berlin versuchen, über andere Dinge so frei zu schreiben, als...
Seite 789 - Als alle meine Länder angefochten wurden und gar nit mehr wußte, wo ruhig niederkommen sollte, steiffete ich mich auf mein gutes Recht und den Beystand Gottes. Aber in dieser Sach, wo nit allein das offenbare Recht...
Seite 789 - Himmelschreyent wider Uns, sondern auch alle Billigkeit und die gesunde Vernunft wider Uns ist, muß bekhennen, daß Zeitlebens nit so beängstiget mich befunden und mich sehen zu lassen schäme.
Seite 330 - Kriegsührung, sondern namentlich auf die schließliche Gestaltung der Herzogthümer eingewirkt haben würde. Daß wir von dieser Majorität eine wohlwollendere Berücksichtigung der preußischen Interessen zu erwarten gehabt hätten, als von dem verbündeten Oesterreich, das, glaube ich, werden selbst die Herren, die uns jenen Vorwurs machen, nicht behaupten.
Seite 776 - Trauerspiel jede Gestalt lebendig vor den Zuhörer hin. Aber an den Trochäenbandwürmern des Spaniers ging alle Kunst des Vortrags verloren, und da Tieck auch bei Calderon seine Gewohnheit beibehielt, nie den Namen der sprechenden Person zu nennen, so mochte er sich anstellen wie er wollte, man wußte bald nicht mehr, ob Alvaro, Ruiz, Ines, Laura oder der Prinz einherstelzte. Ein...
Seite 563 - Sicherung der Oberrheinlinie wäre nutzlos; die Positionen im Schwarzwalde, die starke Festung Ulm und die obere Donau wären umgangen. Der Kampf begänne statt am Oberrhein unmittelbar in den Ebenen von Kärnten und Bayern. Ein Drittel des deutschen Reichs wäre ohne Schuß verloren, bloß durch die strategische...

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