Germania: Prose (XXIII, 605 p.)

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A. Derache, 1845
 

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Ausgewählte Seiten

Inhalt

Die Rache des Redlichen von Bronner
16
Die ewige Bürde von Herder
17
Die beiden Engel von Krummacher
19
Die drei Freunde von Herder
20
Unternimm Nichts ohne vorher den Ausgang reiflich zu erwä gen von Liebeskind
21
Eine gute Lehre von Hirſchfeld
22
Menalkas und Alexis von Geßner
23
Der Born der Geneſung von Krummacher
26
Spaziergang des arabiſchen Philoſophen AlRaſchid von Kotze bue
31
Der Traum des Galilei von Engel
33
Die Neujahrsnacht eines Unglücklichen von Jean Paul
40
Abdallah von Liebeskind
42
Die Zauberſchule von Meißner
49
Unverhofftes Wisderſehen von Hebel
53
Katz und Maus in Geſellſchaft von den Brüdern Grimm
55
Bruder Luſtig von denſelben
57
Veit und Rübezahl von Muſäus
68
Der geleimte Teufel von Hormayr
77
Des Kaiſers neue Kleider von Anderſen
82
Das Wiſperthal von A Schreiber
87
Die Geſchichte von Kalif Storch von W Hauff
91
Der Niagara nacherzählt von Savoye
101
Pyrrhus von Niebuhr
105
Das alte Deutſchland von J v Müller
107
Die Kimber und Teuten von Funk
117
Die Hunnenſchlacht im Jahre 450 von Luden
120
Roms Fall von Poſſelt
124
Die Fehme von W Menzel und Göthe
126
Saladin von Fr v Raumer
130
Einnahme von Jeruſalem von Wilken
132
41 Papſt Gregor der Siebente von J v Müller
140
Schloß Trifels und König Richard Löwenherz von Savoye
145
Verurtheilung und Hinrichtung Konradins von F v Raumer
156
Agnes Bernauer und Albrecht von Baiern von Zſchokke
159
Zrinys Tod von HammerPurgſtall
163
Univerſitäten Paris Prag von Laube
166
Erfindung des Schießpulvers von Kohlrauſch
170
Luther in Worms von Ranke
173
Wilhelm von Oranien von Schiller
178
Graf von Egmont von demſelben
183
Kaiſerliches Blutgericht zu Prag von Woltmann
187
Schlacht bei Lützen von Schiller
191
Wallenſteins Abſetzung und Tod von demſelben
202
Friedrich Wilhelm I von Schloſſer
214
Bettinas Jugend von Dr Strauß
221
England und Georg III von Sturz
223
Das Feſt des 14 Julius auf dem Marsfelde von Wachsmuth
228
Napoleons Despotie von Rotteck
231
60 Das Feſt des Fürſten von Schwarzenberg zu Paris von Varn hagen von Enſe
235
Graf Raſtoptſchin von demſelben
254
Beſuch bei Göthe von PücklerMuskau
263
Der Franziskaner von Schiller
304
Der Verbrecher aus verlorner Ehre von demſelben
311
Aus William Lovell von Tieck
336
Die Rückkehr von demſelben
340
Der feine Beobachter von demſelben
347
Freitags Rettung von Campe
351
Wie der Ritter zu dem Fiſcher kam von LamotteFouqué
357
Peter Schlemihl der Schattenloſe von Chamiſſo
362
Ein Katzenduell von Hoffmann
374
Der Sabbath von Spindler
377
Leſſing und Gellert von Sternberg
384
Charakter der Deutſchen und ihres Landes von J v Müller
389
Die erſte Geſtalt der Schweiz von J v Müller
390
OTahiti von Forſter
391
Der braſilianiſche Urwald von Martius
396
Über Steppen und Wüſten von A v Humboldt
399
Das Kreuz des Südens von demſelben 07
409
Das Feſt des Bacchus von Wieland
419
Der Ausbruch des Veſuv im Jahre 1805 von Tiedge
422
Tivoli von Heinſe
429
Der Atna von Seume
434
Reiſe durch Neapel über das Meer nach der Inſel Iſchia
439
Jean Paul
443
Rheinſtein und Rheinſtrom von Savoye
446
Der Spanier von Arndt
460
Das Glück der Landleute im mittäglichen Frankreich von Thüm mel
468
Die Wanderung auf den Ilſenſtein von Heine
469
Göthes Haus von Immermann
473
Lehrſtyl Abhandlungen und redneriſcher Styl 105 Dauer des Weltſyſtems von Littrow
491
Das Weltgebäude von Kant
493
überſicht der Weltgeſchichte von J v Müller
496
Europas überlegenheit über die andern Theile der Erde von Heeren
501
Von der Abbildung des Todes
503
Anhänglichkeit an die Heimath von Herder
505
über die Unſterblichkeit der Seele von Fichte
506
Jugend und Alter von Schleiermacher
508
Lob der Sprache von Herder
512
über den menſchlichen Entwickelungsgang in der Sprache von W v Humboldt
513
LEWALD néen 1799 à Koenigsberg vità Stuttgart et à Carlsruhe
514
116 Bemerkungen über Sprache und Styl von Börne
515
Die deutſche Sprache von demſelben
519
Das Niebelungenlied von Heine
520
Shakſpeare von A W v Schlegel
521
Herder von Jean Paul
525
Jean Paul von Börne
528
Göthe von Fr Schlegel
534
Die Bedeutung Göthes für die deutſche Litteratur von Gutz kow
535
Schiller von W Menzel
537
Chateaubriand von Gans
545
Frau von Stael von Mundt
547
Satire und SHumor
557

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Beliebte Passagen

Seite 295 - Das volle, warme Gefühl meines Herzens an der lebendigen Natur, das mich mit so vieler Wonne überströmte, das rings umher die Welt mir zu einem Paradiese schuf, wird mir jetzt zu einem unerträglichen Peiniger, zu einem quälenden Geist, der mich auf allen Wegen verfolgt.
Seite 57 - Luciä wird unsere Liebe von des Priesters Hand gesegnet. Dann sind wir Mann und Weib und bauen uns ein eigenes Nestlein.« - »Und Friede und Liebe soll darin wohnen«, sagte die schöne Braut mit holdem Lächeln, »denn du bist mein einziges und alles, und ohne dich möchte ich lieber im Grab sein als an einem andern Ort.
Seite 605 - Schal, verworren, trüb scheint mir die Zukunft. EGMONT Junger Freund, den ich durch ein sonderbares Schicksal zugleich gewinne und verliere, der für mich die Todesschmerzen empfindet, für mich leidet — sieh mich in diesen Augenblicken an; du verlierst mich nicht. War dir mein Leben ein Spiegel, in welchem du dich gerne betrachtetest, so sei es auch mein Tod. Die Menschen sind nicht nur zusammen, wenn sie beisammen sind, auch der Entfernte, der Abgeschiedene lebt uns. Ich lebe dir und habe mir...
Seite 293 - Wenn das liebe Tal um mich dampft und die hohe Sonne an der Oberfläche der undurchdringlichen Finsternis meines Waldes ruht und nur einzelne Strahlen sich in das innere Heiligtum stehlen, ich dann im hohen Grase am fallenden Bache liege und näher an der Erde tausend mannigfaltige Gräschen mir merkwürdig werden...
Seite 296 - Es hat sich vor meiner Seele wie ein Vorhang weggezogen, und der Schauplatz des unendlichen Lebens verwandelt sich vor mir in den Abgrund des ewig offenen Grabes.
Seite 295 - Natur eröffnete: wie faßte ich das alles in mein warmes Herz, fühlte mich in der überfließenden Fülle wie vergöttert, und die herrlichen Gestalten der unendlichen Welt bewegten sich allbelebend in meiner Seele.
Seite 293 - Gestalten der Würmchen, der Mückchen näher an meinem Herzen fühle, und fühle die Gegenwart des Allmächtigen, der uns nach seinem Bilde schuf, das Wehen des All-liebenden, der uns in ewiger Wonne schwebend trägt und erhält; mein Freund!
Seite 304 - Eingeboren auf dem Grund seines Herzens, wächst die schöne Blume der Weisheit hervor, und wenn die andern wachend träumen und von ungeheuren Vorstellungen aus allen ihren Sinnen geängstiget werden, so lebt er den Traum des Lebens als ein Wachender, und das Seltenste, was geschieht, ist ihm zugleich Vergangenheit und Zukunft. Und so ist der Dichter zugleich Lehrer, Wahrsager, Freund der Götter und der Menschen.
Seite 589 - Gewalt! Gewalt! wer kann der Gewalt nicht trotzen ? Was Gewalt heißt, ist nichts; Verführung ist die wahre Gewalt. — Ich habe Blut, mein Vater; so jugendliches, so warmes Blut, als eine. Auch meine Sinne sind Sinne. Ich stehe für nichts ; ich bin für nichts gut.
Seite 330 - Mann wurde hitzig — ,Weil du ein paar Schweine geschossen hast, die der Fürst auf unsern Äckern und Feldern füttert, haben sie dich Jahre lang im Zuchthaus und auf der Festung herumgezogen, haben sie dich um Haus und Wirtschaft bestohlen, haben sie dich zum Bettler gemacht. Ist es dahin gekommen, Bruder, daß der Mensch nicht mehr gelten soll als ein Hase? Sind wir nicht besser als das Vieh auf dem Felde? — Und ein Kerl wie du konnte das dulden?

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