Der überflüssige Mensch

Cover
Residenz Verlag, 12.08.2013 - 96 Seiten

Ein Essay zur Würde des Menschen im Spätkapitalismus.Wer nichts produziert und nichts konsumiert, ist überflüssig - so die mörderische Logik des Spätkapitalismus. Überbevölkerung sei das größte Problem unseres Planeten - so die internationalen Eliten. Doch wenn die Menschheit reduziert werden soll, wer soll dann verschwinden, fragt Trojanow in seiner humanistischen Streitschrift wider die Überflüssigkeit des Menschen. In seinen eindringlichen Analysen schlägt er den Bogen von den Verheerungen des Klimawandels über die Erbarmungslosigkeit neoliberaler Arbeitsmarktpolitik bis zu den massenmedialen Apokalypsen, die wir, die scheinbaren Gewinner, mit Begeisterung verfolgen. Doch wir täuschen uns: Es geht auch um uns. Es geht um alles.

Autoren-Profil (2013)

Né à Sofia en 1965, Ilija Trojanow émigre en 1971 en Allemagne avec ses parents puis grandit au Kenya. Il a consacré sept années de sa vie à la rédaction du Collectionneur de mondes, parcourant l'Inde, rejoignant la Mecque, traversant le désert et l'Afrique de l'Est à la rencontre du lac Tanganyika que Burton découvrit avec Speke en 1858.

Bibliografische Informationen